Kein Kampfmittelfund an der Riswicker Straße
Heute Mittag konnten die Sondierungen abgeschlossen werden
KLEVE. Seit dem 22. Mai ist die Riswicker Straße im Kurvenbereich zwischen dem Berufsbildungszentrum Kreis Kleve und dem Neubau des Konrad-Adenauer-Gymnasiums für Kampfmittelsondierungen voll gesperrt. Heute Mittag konnten die Sondierungen abgeschlossen werden. Mehrere Verdachtspunkte sind untersucht worden, jedoch wurden keine Kampfmittel im Boden gefunden. Lediglich ein Splitter einer Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe lag im Erdreich vergraben. Eine aufwändige Entschärfung samt Evakuierungsmaßnahmen ist daher nicht notwendig. Die freigelegte Baugrube wird in den kommenden Wochen wieder geschlossen und die Fahrbahndecke der Riswicker Straße wiederhergestellt. Planmäßig soll die Riswicker Straße im Laufe der ersten Julihälfte für den Straßenverkehr freigegeben werden. Der eigentlichen Kampfmittelsondierung waren umfangreiche Vorarbeiten vorangegangen. Da die Verdachtspunkte relativ weit im Erdreich und unterhalb des Grundwasserspiegels verortet waren, mussten die Stellen aufwändig freigelegt werden. Zudem befanden sie sich in unmittelbarer Nähe zu Versorgungsleitungen, was die Durchführung der Tiefbauarbeiten weiter erschwerte. In Zukunft müssen voraussichtlich weitere Kampfmittelverdachtspunkte entlang der Riswicker Straße untersucht werden. Hierüber informiert die Stadt Kleve rechtzeitig auf den bekannten Kanälen.
Lediglich ein Splitter einer Zehn-Zentner-Weltkriegsbombe lag im Erdreich vergraben. Foto: Stadt Kleve
In Zukunft müssen voraussichtlich weitere Kampfmittelverdachtspunkte entlang der Riswicker Straße untersucht werden. Foto: Stadt Kleve