Po braucht jede Hilfe, die er bekommen kann im Kampf gegen das Chamäleon. Foto: privat
27. April 2024 · Goch

Kampf gegen böse Mächte und ein kostbares Jahr

Kinowochenende im Gocher Goli Theater

GOCH. In den Familienvorstellungen des nächsten Kinowochenendes sind im Goli Theater die neusten Abenteuer des berühmtesten Kung Fu Meisters zu erleben. Der Abendfilm konzentriert sich voll und ganz auf die große Liebesgeschichte zwischen Franz Kafka und Dora Diamant.

Am Samstag, 4. Mai, und Sonntag, 5. Mai, jeweils um 15 Uhr, steht „Kung Fu Panda 4“ (Vereinigte Staaten, China 2024, 94 Minuten, Altersempfehlung ab zehn Jahren) auf dem Programm. Skadooosh! Das Warten hat ein Ende! Im Frühjahr 2024 kehrt Po (Hape Kerkeling), der ungewöhnlichste Kung-Fu-Meister der Welt, endlich zurück auf die Kinoleinwand. In „Kung Fu Panda 4“ erlebt der Drachenkrieger mit dem gesegneten Appetit sein bisher größtes Abenteuer. Als spiritueller Führer des Tals des Friedens bekommt er es mit neuen – und alten – Widersachern zu tun.

Po als spiritueller Führer? Das kann nur eine Reihe von Problemen nach sich ziehen. Denn erstens weiß Po ungefähr so viel über spirituelle Führung wie über Low-Carb-Diäten, und zweitens muss er rasch einen neuen Drachenkrieger finden und ausbilden, bevor er seine wichtige neue Position einnehmen kann. Zu allem Überfluss ist vor Kurzem eine mächtige Super-Schurkin auf der Bildfläche erschienen: Das Chamäleon ist in der Lage, sich im Handumdrehen in jede beliebige Kreatur zu verwandeln, ganz gleich, ob groß oder klein.

Po kann etwas Unterstützung also gut gebrauchen. Er findet sie – mehr oder weniger – in Form der im wahrsten Sinne des Wortes ausgefuchsten Diebin Zhen: Die clevere Steppenfüchsin geht Po zwar ganz schön auf die Nerven, doch ihre Fähigkeiten erweisen sich als äußert wertvoll. Um das Tal des Friedens vor den Klauen des Chamäleons zu beschützen, bleibt dem ungleichen Duo nichts anderes übrig, als sich zusammenzuraufen. Und dabei merkt Po rasch, dass man wahre Helden mitunter an ganz unerwarteten Orten findet. Der Eintritt kostet vier Euro, Einlass jeweils ab 14.30 Uhr.

Am Samstag, 4. Mai und Sonntag, 5. Mai, jeweils 20 Uhr, wird „Die Herrlichkeit des Lebens“ gezeigt (Deutschland, Österreich 2024, 99 Minuten, FSK: sechs Jahre). 1923: Dora Diamant und Franz Kafka lernen sich zufällig am Ostseestrand kennen. Er ist ein Mann von Welt, sie aus dem tiefen Osten, er kann schreiben, sie kann tanzen. Sie steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden, er schwebt immer etwas darüber. Sie umarmt den Indikativ, er verheddert sich im Konjunktiv. Aber als die beiden einander kennenlernen, wird alle Verschiedenheit einerlei. Ein einziges Jahr ist ihnen vergönnt, bis Franz Kafka viel zu früh stirbt. Auch wenn Kafkas Gesundheitszustand sich mehr und mehr verschlechtert, das gemeinsame Jahr lässt die beiden „Die Herrlichkeit des Lebens“ spüren. Liebe gegen alle Widerstände – so könnte man die Prämisse von „Die Herrlichkeit des Lebens“zusammenfassen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Kumpfmüller wird die berührende Geschichte der großen Liebe von Franz Kafka und Dora Diamant erzählt. Der Eintritt kostet sechs Euro, Einlass ab ist jeweils 19 Uhr.

Franz Kafka und Dora Diamant erleben ein kostbares gemeinsames Jahr. Foto: privat

Franz Kafka und Dora Diamant erleben ein kostbares gemeinsames Jahr. Foto: privat

Po braucht jede Hilfe, die er bekommen kann im Kampf gegen das Chamäleon. Foto: privat