Jin Jim, das sind Daniel Manrique-Smith, Johann May, Ben Tai Trawinski und Nico Stallmann. Foto: Manfred Pollert
22. Februar 2026 · Kleve

Jazzfreunde-Konzert mit Jin Jim

Der Meyerhof ist das neue „Zuhause“ des Klever Vereins

KLEVE. Die Klever Jazzfreunde laden am kommenden Freitag, 27. Februar, um 20.30 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) zum Konzert in den Van Heys Studios Meyerhof, Uedemer Straße 15, ein. Zu Gast ist die gefeierte Jazz-Formation Jin Jim.

Jin Jim, gegründet 2013 vom peruanischen Flötisten Daniel Manrique-Smith (C-, Alt-, Bassflöte), Johann May (E-Gitarre), Ben Tai Trawinski (Kontrabass, E-Moog) und Nico Stallmann (Schlagzeug), zählt zu den Senkrechtstartern der Szene. Die Kölner Band mischt Latin, Jazz, Rock, Flamenco und indische Einflüsse zu einem einzigartigen Sound – rhythmisch hochkomplex, doch immer zugänglich und groovig. Erfolge wie der Gewinn des „Future Sounds“-Wettbewerbs der Leverkusener Jazztage 2014, Alben bei ACT und internationale Tourneen machen Jin Jim zu einem Publikumsmagneten. Bereits zwei Mal begeisterten sie in Kleve; nun kehren sie mit neuer Energie zurück.

Nachdem 2018 ihr zweites Album erschienen war, gingen die vier Musiker aus dem Kölner Raum auf Tour. Nicht bloß in Deutschland, auch in Südamerika, Ostafrika und Fernost führte das Quartett seine kraftstrotzende Genre-Fusion auf. Die Kritik zeigte sich begeistert. „Mit eleganter, fast schwebender Leichtfüßigkeit verbinden sie die Energie des Rock mit der Improvisation des Jazz“, schrieb die Rheinische Post über ein Konzert. „Die Spannweite der Band geht von Hawkwind bis Herbie Mann und darüber hinaus“, meinte das renommierte US-Magazin Downbeat.

Für ihr drittes Album „New Choices“ hat die Band bewusst einen Pop-Produzenten gewählt. Wolfgang Stach hat mit Dominic Miller, dem Gitarristen von Sting, an zwei Alben zusammengearbeitet, hat aber auch Crossover- und Rock-Produktionen von Guano Apes und Such a Surge verantwortet. Zudem hat er diverse Erfahrungen im Jazzbereich bei Alben von Nils Wogram, Hayden Chisholm, Simon Nabatov unter anderem gesammelt. Insofern steht der Begriff „Crossover“ bei ihm für ein weites Feld an Produktionserfahrungen. So klingen Jin Jim: Großes Schlagzeug trifft auf fulminante Bässe, schneidende E-Gitarren auf luftige Flöten. Der gebürtige Peruaner Daniel Manrique-Smith verleiht der Band mit seinen drei Querflöten (C-, Alt- und Bassflöte) eine ganz besondere Note.

An der Abendkasse kostet der Eintritt 20 Euro. Im Vorverkauf kann man die Tickets für 15 Euro (Schüler und Studenten zahlen fünf Euro) bestellen unter www.kleverjazzfreunde.de oder analog in der Buchhandlung Hintzen in Kleve kaufen.

Jin Jim, das sind Daniel Manrique-Smith, Johann May, Ben Tai Trawinski und Nico Stallmann. Foto: Manfred Pollert