Informationen zur umfangreichen Sanierungsmaßnahme zwischen Birten und Alpen
ALPEN/XANTEN. Mit Beginn der umfangreichen Sanierungsarbeiten auf der B57 zwischen Birten und Alpen seit Montag, 6. Juli, informiert Straßen.NRW ergänzend über den Umfang der Maßnahme, den Bauablauf und die Auswirkungen auf den Verkehr. Die Bundesstraße 57 zwischen dem Knotenpunkt B58 bei Grünthal und der L460 in Xanten-Birten weist auf dem rund vier Kilometer langen Abschnitt erhebliche Schäden auf und muss daher grundhaft saniert werden. Dabei wird der bestehende Straßenaufbau bis auf die Frostschutzschicht zurückgebaut und anschließend nach den heutigen technischen Standards vollständig neu hergestellt. Auch der parallel verlaufende Radweg wird abschnittsweise erneuert.
Darüber hinaus umfasst die rund 4,2 Millionen Euro teure Gesamtmaßnahme den barrierefreien Ausbau mehrerer Bushaltestellen, die Sanierung der Knotenpunkte B57/L460, B57/K22 und B57/B58, die Modernisierung der vorhandenen Lichtsignalanlagen sowie den Rückbau eines stillgelegten Bahnübergangs. Der Rückbau des Bahnübergangs wird voraussichtlich rund vier Wochen in Anspruch nehmen.
Die Arbeiten werden in insgesamt acht Bauabschnitten durchgeführt. Da jeweils unterschiedliche Bereiche der Strecke bearbeitet werden, verändert sich der Baustellenbereich im Verlauf der Maßnahme. Die B57 bleibt für den Durchgangsverkehr dennoch während der gesamten Bauzeit voll gesperrt. Eine abschnittsweise Freigabe der Bundesstraße ist aufgrund der Art und des Umfangs der Arbeiten nicht möglich.
Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich bis in das zweite Quartal 2027 andauern. Ziel ist es, die Sanierung in einem zusammenhängenden Bauablauf möglichst zügig umzusetzen.
Der erste Bauabschnitt begann am Montag, 6. Juli, und umfasst den Bereich zwischen Bruchweg und Reinhardstraße. Die hierfür eingerichtete Umleitung führt über die L480, den Veener Weg, die Dickstraße, die Thorenstraße und die Bönninghardter Straße zur B58 sowie von dort zurück auf die B57. In Gegenrichtung gilt die Umleitung entsprechend umgekehrt.
Auch während der Bauzeit bleiben Anliegergrundstücke sowie ansässige Gewerbebetriebe erreichbar. Ebenso ist die Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst jederzeit sichergestellt. Die Verkehrsführung wird hierfür jeweils an die einzelnen Bauabschnitte angepasst.
Über den Wechsel der Bauabschnitte sowie notwendige Änderungen der Verkehrsführung wird Straßen.NRW jeweils rechtzeitig vorab informieren. Die Verkehrsführung wird im engen Austausch mit den betroffenen Kommunen, Rettungsdiensten, Feuerwehr, Polizei und dem öffentlichen Personennahverkehr abgestimmt und bei Bedarf an den Baufortschritt angepasst.