Hundebestandsaufnahme in Kleve startet Mitte April
Stadt und Dienstleister führen Zählung ab 15. April durch – bei unangemeldeter Hundehaltung werden Nachzahlungen fällig
KLEVE. Ab dem 15. April wird die Stadt Kleve in Zusammenarbeit mit Springer Kommunale Dienste im gesamten Stadtgebiet eine Hundezählung durchführen. Das hatte die Stadtverwaltung zum Ende des vergangenen Jahres bereits angekündigt. Jeder Haushalt in Kleve wird dann besucht und auf eine mögliche Hundehaltung überprüft. Stellt die Stadt Kleve eine unangemeldete Hundehaltung fest, werden Nachzahlungen fällig.
Bei der Bestandsaufnahme wird jeder Haushalt im Stadtgebiet mindestens einmal durch Mitarbeitende des beauftragten Unternehmens besucht. An der Haustür werden die Anwohnerinnen und Anwohner dazu befragt, ob sie Hunde halten. Ein Recht zum Betreten der Wohnräume haben die Mitarbeitenden selbstverständlich nicht. Wohnungen dürfen demnach nur dann betreten werden, wenn Bewohnerinnen und Bewohner das explizit erlauben. Alle Mitarbeitenden des Unternehmens können mit Dienstausweisen belegen, dass sie im Auftrag der Stadt Kleve unterwegs sind. Die Besuche finden montags bis samstags statt.
Falls im Zuge der Kontrollen nachgewiesen wird, dass Hunde nicht angemeldet wurden, muss die Hundehalterin oder der Hundehalter mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung und einem Bußgeld rechnen. Eine unterlassene Hundeanmeldung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Die An- und Abmeldung eines Hundes kann ganz einfach unter www.kleve.de/hundesteuer erledigt werden. Die Übersendung der Hundemarke erfolgt dann in der Regel innerhalb weniger Wochen. Grundsätzlich gilt, dass Klever Bürgerinnen und Bürger einen Hund innerhalb von zwei Wochen nach Aufnahme in den Haushalt bei der Stadt Kleve anmelden müssen. Nach Kenntnis der Stadtverwaltung leben aktuell 4.406 Hunde in der Schwanenstadt.
Die Stadt Kleve kontrolliert die Hundehaltung. NN-Foto (Archiv): RD