Foto: Thomas Velten
22. Oktober 2024 · Kleve

Holzpflege an der Luisenbrücke in Kleve

KLEVE. Beim herbstlichen Rundgang von der Worcesterbrücke entlang des Prinz-Moritz-Weges in Kleve freuten sich Spaziergänger, angekommen am „Engen Hals“, über die sichtbare Holzpflege der Luisenbrücke über dem Kermisdahl. Der glänzende Ölschutzfilm auf dem Brückengeländer erinnerte die Spaziergänger an die Aufstellung der Luisenbrücke vor fast 18 Jahren. Seither verbindet sie den Moritzpark mit den Galleien, ihren vielgerühmten Birnenalleen. Die Luisenbrücke erhielt ihren Namen vor allem in Erinnerung an den Besuch der Prinzessin Luise von Mecklenburg-Strelitz, spätere Königin von Preußen, mit ihrer Schwester Friederike und sowie Gräfin Voss in Kleve, auf dem Weg zu den königlichen Verwandten in Den Haag. Das veröffentlichte Tagebuch der damaligen „Reise an den Niederrhein und nach Holland 1791“ mit der Kutsche hält einige Ereignisse und Gegebenheiten von Kleve fest, die einige Jahre später nicht mehr existent waren, wie die barocken Gartenanlagen des Prinzen Johann Moritz. Die Ungeduld, Spontanität und Aufmerksamkeit der Prinzessin lesen sich bemerkenswert. Vom Besuch mit weiteren hochrangigen Gästen auf der Bellevue an der Nassauer Allee ist ihr begeisterter Ausruf bekannt: „Hier gibt es Aussichten von göttlicher Schönheit!“

Foto: Thomas Velten