Hochschule Rhein-Waal setzt Zeichen der Solidarität
Pride-Flagge zwei Wochen an beiden Standorten in Kleve und Kamp-Lintfort gehisst
KLEVE. Aufgrund des Angriffs auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin hisst die Hochschule Rhein-Waal (HSRW) die Pride-Flagge. In den nächsten zwei Wochen soll an den beiden Hochschulstandorten in Kleve und Kamp-Lintfort die Regenbogenfahne ein sichtbares Zeichen der Solidarität und des Schutzes für bedrohte Gruppen setzen.
„Die Flagge sendet ein klares Signal. Wir stehen hinter den Betroffenen“, betont Prof. Dr. Tatiana Zimenkova, Vizepräsidentin für Internationales und Diversität der Hochschule Rhein-Waal. Angesichts der Gewalttat in Berlin ist es der Hochschule wichtig, sich solidarisch zu zeigen. „Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen, ihren Angehörigen und Freund*innen. Wir verurteilen Gewalt und Diskriminierung und bekennen uns klar zu den Werten Diversität, Respekt und Schutz“, sagt Zimenkova.
Auch Studierende und Mitarbeitende der HSRW drückten ihre Bertoffenheit aus – einige waren selbst beim CSD in Berlin oder hatten Freunde vor Ort. Mit dem Hissen der Regebogen-Flagge setzt die HSRW ein Zeichen der Solidarität, sie kommuniziert aber auch: Die HSRW ist ein geschützter Raum („Safe Space“).
Die HSRW setzt sich gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft ein. Sichtbare Solidarität mit den Betroffenen zeigt, dass Hass weder toleriert noch geduldet wird. Alle Studierenden und Beschäftigten sollen sich an der HSRW sicher fühlen. Die Hochschule fördert ein diskriminierungsfreies Umfeld, das geprägt ist von gegenseitigem Respekt zwischen Lehrenden und Lernenden unabhängig von Nationalität, Religion, Kultur und sexueller Orientierung.
Die Regenbogenflagge weht an der Hochschule in Kleve. Foto: Hochschule Rhein-Waal