Hantermann investiert in den Standort Emmerich
Weitere Investitionen für die kommenden Jahre verabschiedet
EMMERICH. Die Hantermann-Gruppe ist seit Gründung im Jahr 1957 einer der führenden europäischen Servietten- und Einwegtischwäschehersteller mit Hauptsitz in Emmerich. Für die kommenden Jahre wurden weitere Investitionen in den Standort am Rhein verabschiedet.
Die Kernkompetenz und der Fokus des Familienunternehmens liegen seit dem 1. Tag auf der Produktion und dem Vertrieb von individuellen Premium Servietten. Zu den Hauptkunden zählen gastronomische Betriebe, Hotels, Cateringunternehmen, Industriebetriebe, Werbeagenturen und Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen in ganz Europa. Corona, weltpolitische Veränderungen und die Digitalisierung haben Hantermann in den vergangenen Jahren – wie viele andere Unternehmen auch – vor große Herausforderungen gestellt. Auch das veränderte Konsumverhalten führte dazu, dass man bewährte Pfade verlassen musste und Strukturen überdenken musste. „Wir Menschen sind Gewohnheitstiere und lassen nur ungern von liebgewonnenen Gewohnheiten ab, das war auch bei uns nicht anders, aber wir mussten umdenken“, sagt Michael Hantermann, CEO der Unternehmensgruppe.
Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren daher viel in neue Maschinen und den technischen Fortschritt, sprich die Digitalisierung, investiert und in diesem Zusammenhang alle Prozesse und die sich verändernden Kundenanforderungen analysiert und ausgewertet. „Nicht alles hat bei uns große Freude ausgelöst, doch auch das gehört zu einer objektiven Analyse dazu und es muss unser Anspruch sein uns für die Zukunft optimal aufzustellen“, führt Thorsten Luttkus aus, der seit 2022 bei Hantermann als CFO die Bereiche Finanzen und Verwaltung verantwortet.
Insbesondere für 2025, aber auch 2026 stehen daher weitere und teils erhebliche Investition an, welche notwendig sind, um heutigen und zukünftigen Kundenanforderungen nicht nur gerecht zu werden, sondern deren Erwartungen zu übertreffen. Bereits in 2024 hat man Teile des Lagers an der Werner-Heisenberg-Straße in ein neues Lager an der ’s-Heerenberger Straße 384 in Emmerich überführt, und aktuell sucht man wieder nach Optionen, um noch weitere Bereiche auszulagern. „Wir stoßen an unserem jetzigen Produktionsstandort schon seit längerem an unsere Grenzen und benötigen weitere Flächen, um die Produktion zu erweitern“, erläutert Wolfgang Nitsche, ebenfalls CEO des Unternehmens.
Michael Hantermann, CEO der Emmericher Unternehmensgruppe. Foto: privat