Gute Übung und viel Spaß
Seglerwettbewerb beim MFC-Saturn Kerken
KERKEN. Bei Sonnenschein veranstaltete der MFC-Saturn Kerken einen Seglerwettbewerb, bei dem es galt, drei Minuten zu segeln und anschließend möglichst punktgenau zu landen.
Jede Sekunde Zeitüber- oder -unterschreitung bedeutete jeweils einen Punkt Abzug. Es konnten also für den reinen Segelflug maximal 180 Punkte erreicht werden. Eine punktgenaue Landung wurde mit 30 Extrapunkten belohnt. Diese reduzierten sich mit zuneh-mendem Abstand bis zu zehn Meter. Darüber hinaus gab es keine Landewertung mehr. Um die Modelle auf eine entsprechende Ausgangshöhe zu bringen, wird ein Elektromotor eingeschaltet. Auf das Kommando „Motor aus“, betätig ein Helfer eine Stoppuhr, die von drei Minuten an rückwärts läuft und so die reine Segelzeit festhält. Bei der Landung wird getoppt und so die tatsächliche Flugzeit ermittelt. Zum Landepunkt hin wird von der Spitze des Modells gemessen und dann an einem Band die Entfernung zum Landepunkt abgelesen. Somit ergeben sich die Landepunkte. Der Sieger wurde in drei Durchgängen ermittelt. Gutes Wetter bedeutet nicht gleichzeitig gute Thermik. Wer sein Modell nicht auf eine genügende Ausgangshöhe bringt, kann bei der Flug-zeit deshalb eine unangenehme Überraschung erleben. Er erreicht nicht die vorgegebenen 180 Sekunden und muss den entsprechenden Punktabzug in Kauf nehmen.
Urlaubsbedingt hatten sich zum Wettbewerb nur sechs Piloten gemeldet. Die Leistungen lagen dicht beieinander. Sieger wurde Elmar Jochheim vor Werner Böhm und Werner Duschl.
Nun bereiten sich die Kerkener Modellflieger auf ihr 50-jähriges Jubiläum am 27. Juli vor, sicherlich ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte.
Zum Seglerwettbewerb hatte der MFC-Saturn Kerken eingeladen.Foto: privat