Günther Bergmann bei der Euregio Rhein-Waal
12. Mai 2025 · Niederrhein

Günther Bergmann bei der Euregio Rhein-Waal

KREIS KLEVE. Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Günther Bergmann war nun erneut zu Gast bei der Euregio Rhein-Waal, um mit Geschäftsführer Andreas Kochs und dessen Team über aktuelle, im deutsch-niederländischen Grenzgebiet vordringliche Themen zu sprechen. Mit dabei waren auch die stellvertretende Geschäftsführerin der Euregio, Heidi de Ruiter, und der Koordinator des GrenzInfoPunkts, Marco Flipse. In dem Gespräch ging es um Sicherheit an den Landesgrenzen, aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Überwindung von rechtlichen und administrativen Hindernissen. Mit Blick auf die von vielen Menschen dies- und jenseits der Grenze gelebte tägliche Praxis der Erwerbsarbeit über Landesgrenzen hinweg stellte die Euregio die wichtige Arbeit des GrenzInfoPunkts in Haus Schmithausen vor. Dort beraten Spezialisten zu vielen Themen, so etwa zu „Arbeiten im Nachbarland“. Sie informieren dabei individuell u. a. zu Gesetzeslagen, Versicherungen, Steuerrecht und jeweilige Besonderheiten in beiden Ländern. Angesprochen wurde auch die neue Homeoffice-Regelung zwischen Deutschland und den Niederlanden, die für viele Grenzpendler im Kreis Kleve wichtig ist: Schließlich ermöglicht die geplante Anpassung des Steuerabkommens, dass Grenzpendler künftig bis zu 34 Tage pro Jahr von zu Hause aus arbeiten können, ohne dass sich dadurch ihre steuerliche Situation ändert. Das vermeidet eine komplizierte Doppelbesteuerung. Nachdem man bereits Lösungen bezüglich der Sozialversicherungen gefunden hatte, konnten die steuerlichen Neuregelungen nun dank des Einsatzes von NRW-Finanzminister Dr. Marcus Optendrenk im Bund erfreulicherweise geklärt werden. „Die neue Homeoffice-Regelung ist ein wichtiger erster Schritt, dem noch weitere folgen müssen, um eine faire und einfache Besteuerung zu schaffen und die Arbeitsrealität im Steuerrecht in der heutigen Zeit widerzuspiegeln“, so Bergmann abschließend. Foto: privat