Gottesdienst in Emmerich: Wie politisch war Jesus?
Auch Fragen zum aktuellen Verhältnis zwischen Kirche und Politik
EMMERICH. Am Palmsonntag, vor geschätzt 1992 Jahren, zog Jesus in Jerusalem ein. Er wurde von einer jubelnden Menge als ihr Retter empfangen. Am Ende der Woche verlangte die gleiche Menge, unter dem Einfluss der damaligen religiösen Führer, seine Kreuzigung. War ihnen Jesus zu sehr, oder zu wenig politisch? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander, denn sie betreffen auch das aktuelle Verhältnis zwischen Kirche und Politik. Wäre Jesus ein Klimaaktivist, könnte man ihn auf Demos „gegen rechts“ oder bei anderen politischen Veranstaltungen antreffen? Oder würde er sich auf einen einsamen Berggipfel zurückziehen und beten? Auf diese Fragen wird Pfarrer Dr. Martin Neubauer am kommenden Sonntag in der Christuskirche in Emmerich im 18-Uhr-Gottesdienst die passenden Antwort parat haben. Der musikalische Rahmen wird ab 17.30 Uhr von der Gruppe „Ed Motmor“ gestaltet.
Die Gruppe „Ed Motmor“ gestaltet den musikalischen Rahmen. Foto: privat