Sie gaben den Startschuss für den Waldspielplatz: (V.l) Bürgermeister Peter Hinze, Christin Günther, Rabea Gosens, Regina Pommerin, Oliver Schmidt (Volksbank), Jenny Humrich, Julian Bruckmann (Stiftungsratsmitglied) und Robin Gosens. Foto: Stadt Emmerich
3. Juli 2025 · Emmerich

Gosens-Stiftung ermöglicht einen neuen Waldspielplatz in Emmerich-Elten

Kinder können sich zukünftig auf vielseitige Spielmöglichkeiten freuen

ELTEN. Kürzlich fiel der offizielle Startschuss für ein besonders Spielplatz-Projekt. Im Ortsteil Elten entsteht bald ein einzigartiger Ort zum Spielen, Lernen und Entdecken: Mit Unterstützung der „Träumen lohnt sich“-Stiftung von Fußballprofi Robin Gosens und seiner Frau Rabea wird ein moderner Waldspielplatz realisiert. Auf einer rund 10.200 Quadratmeter großen Fläche entsteht ein naturnahes Bewegungs- und Erlebnisangebot für Kinder aller Altersgruppen.

„Ich möchte meinem Heimatort etwas zurückgeben“, so Robin Gosens. Mit ihrer gemeinnützigen Stiftung engagiert sich das Ehepaar Gosens für Kinder und Jugendliche, insbesondere für jene, die körperlich, geistig oder sozial benachteiligt sind. Der neue Waldspielplatz soll Bewegung, Gemeinschaft und Naturerfahrung fördern – und Kindern zeigen, „dass Spielen draußen genauso spannend sein kann wie jedes Smartphone“, berichtet Gosens.

Das Gesamtkonzept für den Spielplatz, wurde durch die Landschaftsarchitektin Jenny Humrich aus Hamminkeln entwickelt. Die städtische Koordinatorin Regina Pommerin kümmerte sich um die notwendigen Genehmigungen und Abstimmungen mit den Behörden. Die Fläche gliedert sich in drei zentrale Erlebnisbereiche: Bewegung und Motorik – Balancierstrecken, Klettermöglichkeiten, Hangelgeräte, Schaukeln und ein umlaufender Spazierweg, Sinne und Natur erleben – mit Vogelbeobachtungen, Insektenhotels, Totholzelementen, Buddelecken und einer Hängematte zum Träumen sowie Gemeinschaft und Lernen – mit einem großen Steinkreis als „grünes Klassenzimmer“ für Schulklassen oder Gruppenangebote. Zusätzlich sind klassische Spielgeräte und Bereiche für jüngere Kinder geplant. Sitzgelegenheiten, Rückzugsorte und eine Anbindung an den nahegelegenen Kneipp-Barfußpfad machen den Waldspielplatz zu einem ganzheitlichen Aufenthaltsort für Familien.

Neben der Stiftung von Robin und Rabea Gosens unterstützt auch die Volksbank Emmerich-Rees das Projekt mit einem erfolgreichen Crowdfunding. Innerhalb von zehn Wochen spendeten 82 Personen insgesamt 17.000 Euro für das Projekt. Die Stadt Emmerich stellt das Gelände in städtischem Eigentum zur Verfügung und begleitet das Projekt organisatorisch sowie bei allen Genehmigungsfragen. Außerdem werden sich die Kommunalbetriebe nach der Fertigstellung um den Unterhalt des Spielplatzes kümmern. Bürgermeister Peter Hinze zeigte sich erfreut über den Fortschritt: „Von der ersten Idee im Jahr 2022 bis zum heutigen Tag war es ein langer Weg. Umso mehr freut es mich, dass wir gemeinsam mit so vielen engagierten Beteiligten dieses besondere Projekt für unsere Stadt realisieren können.“ Im Vorfeld der Umsetzung fanden unter anderem eine Kampfmitteluntersuchung, Abstimmungen mit der unteren Naturschutzbehörde und Verkehrssicherungsmaßnahmen statt. Für den Eingriff in die Waldfläche erbringt die Stadt einen ökologischen Ausgleich von knapp 9.000 Ökopunkten sowie einen Waldausgleich von 420 Quadratmetern. Die bauliche Umsetzung startet nach Vergabe der Gewerke. Ein konkreter Eröffnungstermin steht noch nicht fest – Robin Gosens verbindet mit dem Projekt allerdings einen persönlichen Wunsch: „Vielleicht können meine Kinder bei einem Besuch im nächsten Sommer schon hier spielen. Noch wichtiger ist mir aber, dass der Platz sicher, nachhaltig und für alle Kinder gut nutzbar wird.“

Der neue Waldspielplatz ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Strahlkraft – getragen von lokalem Engagement, einem starken Stiftungspartner und dem Wunsch, jungen Menschen die Natur wieder näherzubringen.

Sie gaben den Startschuss für den Waldspielplatz: (V.l) Bürgermeister Peter Hinze, Christin Günther, Rabea Gosens, Regina Pommerin, Oliver Schmidt (Volksbank), Jenny Humrich, Julian Bruckmann (Stiftungsratsmitglied) und Robin Gosens. Foto: Stadt Emmerich