Gocher Landfrauen erleben Frühjahrsblüte in Neuss
Besuch der Landesgartenschau bietet Inspiration und Dialog mit dem Landespräsidium
Mit einem voll besetzten Bus machten sich die Landfrauen aus allen Gocher Ortsteilen gemeinsam auf den Weg zur Landesgartenschau nach Neuss. Auf dem Gelände der ehemaligen Galopprennbahn ist in den vergangenen Monaten ein rund 38 Hektar großer neuer Stadtpark entstanden – ein Ort für Begegnung, Naturerlebnis und nachhaltige Stadtentwicklung mitten in Neuss. Den Gartenfreundinnen präsentierte sich das Gelände noch in voller Frühjahrsblütenpracht. Farbenfrohe Blumenbeete, liebevoll angelegte Schaugärten und zahlreiche kreative Ideen sorgten überall für Inspiration. Einen Vorgeschmack auf die kommende Sommerblüte bot die beeindruckende Blumenhalle, die viele Besucherinnen begeisterte. Hier konnten sich die Landfrauen praktische Tipps und neue Anregungen für den heimischen Garten oder Balkon holen. Neben der Freude an Blumen und Gartenbau stand auch der persönliche Austausch im Mittelpunkt des Tages. Bewusst hatten sich die Gocher Landfrauen den „Tag der Landfrauen“ für ihren Besuch ausgesucht. So bot sich die Gelegenheit, die Vertreterinnen des Landfrauen-Landespräsidiums persönlich zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt war das Forum Landwirtschaft. Dort stellte die Künstlerin Inga Kruse ihr Projekt „Kunst trifft Landfrau“ vor. Besonders eindrucksvoll war ihre Vorstellung eines großen runden Tisches mit 14 Stühlen – stellvertretend für die 13 Kreisverbände und das Landespräsidium. Dabei erläuterte sie die Gedanken und Ideen, die hinter diesem besonderen Kunstprojekt stehen und die Gemeinschaft sowie den Dialog innerhalb der Landfrauen symbolisieren. Den stimmungsvollen Abschluss dieses inspirierenden und sonnigen Tages bildete für viele Teilnehmerinnen ein Konzert im Sparkassen-Pavillon. Dort spielte das Orchester der NRW-Landesregierung bekannte Film- und Musicalmelodien und sorgte damit für einen gelungenen Ausklang eines erlebnisreichen Ausfluges.
Die Gocher Landfrauen am Kunstprojekt „Kunst trifft Landfrau“. Foto: privat