Goch: Erfolgreiche Großübung des Katastrophenschutzes im Kreis Kleve
Zusammenarbeit von DRK, Feuerwehr und ISAR Germany
GOCH. Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Kleve-Geldern, der Feuerwehr Goch und Löschgruppe Asperden sowie ISAR Germany mit der Rettungshundestaffel waren beteiligt an einer Großübung zum Katastrophenschutz bei einem „Sommerfest“ auf dem Betriebsgeländer der Firma Kässbohrer in Goch. Die Einsatzkräfte übten den Ernstfall- und das sehr erfolgreich.
Das Szenario stellte sich so dar: Bei einem Betriebssommerfest für Mitarbeiter und Familienangehörige fuhr ein LKW mit Auflieger rückwärts in die feiernde Menschenmenge. Mehrere Personen lagen verletzt am Boden. Zwei Personen befanden sich unter einem Auflieger, vermutlich eingeklemmt. Kinder und Erwachsene liefen panisch und desorientiert durch den Veranstaltungsbereich. Weitere Personen auf dem großen Gelände wurden vermisst. Die übenden Einheiten zeigten eine gute und koordinierte Zusammenarbeit, um im Ernstfall schnell und effektiv helfen zu können. Die Feuerwehr übernahm die Einsatzleitung und führte die technische Rettung am LKW durch. Die Rettungshundestaffel von ISAR Germany suchte auf Gelände nach den vermissten Personen. Sanitätskomponenten vom DRK errichteten zwei Patientenablagen, um die Versorgung der Verletzten durchzuführen. Eine Betreuungskomponente richtete eine Anlaufstelle für Betroffene ein. Die DRK-Vorstandsvorsitzende Maria Anna Kaußen und der DRK-KatS-Beauftragte Andreas Lamers, die als Beobachter an der Übung teilnahmen, waren sehr zufrieden mit dem Übungsablauf und dankten der Kreisbereitschaftsleiterin Katharina Görtz für die Vorbereitung und Planung der Großübung. Ein Dank aller Teilnehmenden ging an die Verletztendarsteller unter der Leitung der Rund-Gruppe ISAR Germany, sie bestand aus Schauspielern von der DLRG Bedburg-Hau, DLRG Orsoy, JRK Goch, Malteser Hilfsdienst Kleve. Ein Dank ging auch an die Firma Reffeling, die Brötchen für den anschließenden Imbiss spendete.
DRK-Sanitäter versorgen die „Verletzten“. Foto: privat