Gesellige Vereine setzen auf ein jüngeres Team
Mitgliederversammlung wählte Marcus Plümpe zum neuen Präsidenten
Breite Vielfalt
Mit den fünf Angehörigen des neuen Präsidiums konnte eine breite Vielfalt aus den Geselligen Vereinen gewonnen werden. Denn von den 14 angeschlossenen Geselligen sind nun erstmals acht Vereine direkt vertreten. Nach neun Jahren als Präsident der Geselligen Vereine verlässt Peter Tenhaef das Präsidium. Im April 2013 wurde er als Nachfolger von Gerd Plümpe zum Präsidenten gewählt, zuvor war er von 1997 bis 2013 stellvertretender Präsident und gehörte dem Präsidium seit 1992 an. Ein Höhepunkt in dieser Zeit war sicher das Festjahr 2008: Er trug selbst während der Kirmesfeier die Festkette zum 100-jährigen Bestehen der Geselligen Vereine.
Abschiede
Auch Gerd van Leuven verlässt nach jahrelanger Tätigkeit das Präsidium. Van Leuven hatte in den letzten Jahren als Kassierer die Aufgabe die Finanzen im Blick zu halten. Ebenso war er als Adjutant des Platzkommandanten ständiger Begleiter während der Kirmesfeierlichkeiten. Die Geselligen Vereine danken den Scheidenden herzlichst für ihren Einsatz. Sie haben durch ihr Engagement und ihren ganz persönlichen Einsatz im Präsidium das Vereinsleben und die Vielfalt des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in Kevelaer bewahrt und bereichert.
Mit dem neuen Präsidium setzten die Geselligen Vereine Kevelaer auf ein junges Team, welches die seit über 110 Jahren bestehende Tradition fortführen wird, aber auch mit moderaten Änderungen das gemeinsame Vereinsleben für die Zukunft sicher aufstellen möchte.
„Durch die Gründung der Geselligen Vereine im Jahr 1908 und die seitherige Tradition ist das Vereinsleben in der Marienstadt und damit verbunden die Kevelaerer Kirmes etwas ganz Besonderes und wir möchten gemeinsam mit den vielen Akteuren diesen großartigen Brauch weiter in unserer Stadt fortführen“, erklärt der neue Präsident Marcus Plümpe. „In der heutigen Zeit ist es wertvoll, von Zeit zu Zeit selbst zu reflektieren und zu überlegen wo etwas gemeinsam angepasst und verändert werden sollte“, führt Plümpe weiter aus.
Tradition im Mittelpunkt
Wichtig ist dem neuen Team, dass die Tradition rund um die gemeinsame Kirmesfeier und damit der festgebende Verein mit seinem Festkettenträger im Mittelpunkt steht. Aber auch zeitgemäß soll das ein oder andere angepasst werden. Die Außendarstellung soll medial aufgearbeitet werden, neue Vereine könnten angesprochen werden sich anzuschließen.