Gemeinsam digital
29. April 2026 · Niederrhein

Gemeinsam digital

Issum, Kleve, Kevelaer, Rees und Kranenburg setzen auf KI für die Verwaltung

KREIS KLEVE. Die Gemeinde Issum, die Städte Kleve, Kevelaer, Rees und die Gemeinde Kranenburg haben gemeinsam einen KI-Chatbot angeschafft. Durch die Zusammenarbeit mehrerer Kommunen wird die moderne Technik auch für kleinere Gemeinden bezahlbar.

Für kleine und mittlere Kommunen ist es oft schwer, moderne Technologien allein zu finanzieren. Deshalb haben sich die fünf Kommunen aus dem Kreis Kleve zusammengeschlossen. Gemeinsam konnten sie ein günstiges Lizenzmodell aushandeln, welches für alle Beteiligten fair ist. So wird aus einer großen Investition für eine einzelne Gemeinde ein machbares Projekt für alle.

Regelmäßiger Austausch zur Optimierung

Jede Gemeinde schließt ihren eigenen Vertrag ab und führt den Chatbot in der eigenen Verwaltung ein. Regelmäßig tauschen sich die Verantwortlichen aus, um sich gegenseitig zu helfen und die Nutzung des Chatbots weiter zu verbessern. Das Modell hat bereits das Interesse weiterer Kommunen in der Region geweckt.

Was der KI-Chatbot kann

Der Chatbot ist mehr als nur ein einfaches Textprogramm. Er unterstützt die Mitarbeitenden bei Routineaufgaben, spart Zeit und hilft, die Qualität der Arbeit zu steigern. Der Chatbot wählt automatisch das passende KI-Modell für die jeweilige Aufgabe aus beispielsweise für Recherche, IT-Support oder das Erstellen von Grafiken.

Darüber hinaus können die Kommunen eigene „digitale Helfer“ für bestimmte Aufgaben einrichten. Diese Helfer können dann von allen oder beschränkt auf bestimmte Mitarbeitende genutzt werden. Eine zentrale Sammlung von bewährten Arbeitsanweisungen sorgt dafür, dass das Wissen in der Verwaltung erhalten bleibt und weitergegeben wird.

Datenschutz hat höchste Priorität

Der Chatbot erfüllt alle Anforderungen des Datenschutzes. Die Daten bleiben sicher und werden ausschließlich auf Servern in Deutschland und der EU gespeichert.