Gelderner Erfolge beim „432,10 Minuten-Turnier“
Rot Weiß Geldern 1979 schafft es mit zwei Mannschaften auf das Treppchen
GELDERN. Beim diesjährigen Xantener „432,10 Minuten-Turnier“ traten die Bogenschützen des Rot Weiß Geldern 1979 an, um in sieben Stunden, zwölf Minuten und zehn Sekunden die Gewinner zu ermitteln. Es wurde bei Regen gestartet, dem um die Mittagszeit ein ordentlicher Sturm folgte.
Zum Ende um 17.12 Uhr (und zehn Sekunden) am Bogensportgelände am Varusring in Xanten hatten die Schützen alle Wetterkapriolen überstanden. Die Recurveklassen schossen auf 30 Meter – 80er Auflage.
Geschossen wurde als Mannschaft aus ein bis maximal drei Schützen. Die Zusammenstellung der Mannschaft ist beliebig, das heißt es gibt keine einheitlichen Klassen – jede Kombination ist möglich. Es werden drei Pfeile in zwei Minuten geschossen. Jede Passe wird nur von einem Schützen der Mannschaft geschossen.
Geschossen wird nach Ampel. Es erfolgt keine vorzeitige Beendigung der Schießzeit nach dem letzten Schützen. Die Reihenfolge und der Wechsel der Schützen bleiben den Teams überlassen, es gibt keinen Wechsel in der laufenden Passe. Eine angetretene Mannschaft schießt in ihrer Zusammenstellung bis zum Ende durch.
Für Rot-Weiß starteten zwei Mannschaften: einmal die Nockenkiller (Inga Lindemann, Daniela Laarmanns, Klaus Laarmanns) und die Pommes Rot Weiß (Steffie Bongers, Peter Deckers, Ralf Lazar).
Die Nockenkiller konnten mit 2.433 Ringen den ersten Platz für sich in Anspruch nehmen und auch die Mannschaft Pommes Rot Weiß kam mit 1.489 aufs Treppchen mit dem Bronzeplatz.
Alle Sportler waren der Ansicht, dass es ein rundum gelungener Tag war, der mit den Podiumsplätzen gekrönt wurde.
Der Rot Weiß Geldern 1979 hat es beim Xantener „432,10 Minuten-Turnier“ gleich zwei Mal aufs Treppchen geschafft. Foto: privat