Für eine starke Zukunft
Jahreshauptversammlung der Bürger Gemeinschaft Emmerich (BGE)
EMMERICH. Die Bürger Gemeinschaft Emmerich (BGE) hat auf ihrer Jahreshauptversammlung im Hotel Wanders in Elten die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Mit einem neu gewählten Vorstand, der aus bewährten Kräften und frischen Gesichtern besteht, zeigt sich der politische Verein geschlossen und motiviert. Der Vorsitzende Christopher Papendorf und der Schriftführer Alfred Weicht wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ergänzt wird dasTeam durch Norbert Hagedorn als zweiten Vorsitzenden und Saskia Heider als Kassiererin.
In seiner Rede machte Papendorf klar, dass die BGE auch über die Kommunalwahl 2025 hinaus die zentrale unabhängige Kraft in der Emmericher Politik bleiben wird. „Während andere sich an ideologische Grabenkämpfe oder populistische Schnellschüsse klammern, stehen wir seit 30 Jahren für sachorientierte, pragmatische Politik. Wir sind die einzige politische Heimat für Menschen, die nicht in Parteidogmen denken, sondern das Wohl unserer Stadt konsequent in den Mittelpunkt stellen“, betonte Papendorf. Er warnte eindringlich vor den Taktiken der politischen Mitbewerber: „Viele rufen nach Lösungen, aber wo waren sie, als wir seit über zwei Jahrzehnten konkrete Konzepte für die Themen Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit auf den Tisch gelegt haben? Jetzt, da die Probleme unübersehbar geworden sind, fragen sich alle: ‚Wie konnte das passieren?‘ Die Antwort ist klar: Weil es politisch schlicht nicht gewollt war!“
Papendorf hob die einzigartigen Standortvorteile der Stadt hervor: „Emmerich ist logistisch optimal positioniert – mit drei direkten Autobahnanbindungen, einer Bahnverbindung für Personen- und Güterverkehr, einem Hafen an der größten Wasserstraße Europas und dem Anschluss an das Wasserstoff-Backbone-Netz. Unsere Wirtschaft ruht auf einem Fundament aus lokalen Hidden Champions und global agierenden Unternehmen, die sich bewusst zu unserem Standort bekennen. Diese Stärken gilt es auszubauen, anstatt in einer Dauerschleife des ‚Das haben wir immer so gemacht‘ zu verharren.“
Mit deutlichen Worten griff Papendorf die aktuellen politischen Mitbewerber an: „Der Strukturkonservatismus, der unsere Stadtpolitik lähmt, ist nicht nur überholt – er ist gefährlich. Es reicht nicht, den Strukturwandel als Bedrohung zu sehen. Wir müssen ihn endlich aktiv gestalten, anstatt ihm wie Don Quichotte hinterherzujagen, weil man glaubt, früher sei alles besser gewesen. Populistische ‚Wünsch-dir-was-Projekte‘ ohne jede Gegenfinanzierung sind nicht mehr drin. Wer Emmerich wirklich voranbringen will, muss Verantwortung übernehmen – und das haben wir als BGE in den letzten Jahrzehnten immer getan!“
Die BGE setzt klare Prioritäten: „Unser Ziel ist es, Steuererhöhungen zu vermeiden und dennoch die freiwilligen Leistungen für Vereine, Sport, Brauchtum und Kinder aufrechtzuerhalten“, erklärte Papendorf. „Doch genau diese Leistungen werden durch die unverantwortlichen Prestigeprojekte und die kurzsichtigen Wahlkampfstrategien der politischen Mitbewerber gefährdet. Wir sagen klar: So nicht!“ Auch der neue zweite Vorsitzende, Norbert Hagedorn, bekräftigte die Linie des Vereins: „Wir werden uns im neuen Vorstand eng abstimmen und die notwendigen Gespräche führen, um unseren Kurs konsequent umzusetzen. Wir stehen geschlossen und kämpfen für eine Politik, die sich ausschließlich an den Interessen der Emmericher Bürgerinnen und Bürger orientiert.“ Die BGE zeigt sich bereit, entschlossen und kämpferisch – für eine starke Zukunft Emmerichs.
Norbert Hagedorn ist 2. Vorsitzender der BGE. Foto: BGE