Frederik Paul zum CDU-Landtagskandidaten im Wahlkreis Wesel II gewählt
97 Prozent stimmten für ihn
KREIS WESEL. Die CDU im Landtagswahlkreis Wesel II mit den Kommunen Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und Voerde schickt den 29-jährigen Frederik Paul ins Rennen um ein Mandat im nordrhein-westfälischen Landtag. Das entschieden die 42 Delegierten am Montagabend im Landhaus Spickermann in Xanten-Vynen, wie die CDU in einer Pressemitteilung bekanntgibt.
Paul wurde mit einem starken Ergebnis von 97 Prozent der Stimmen zum CDU-Landtagskandidaten für die Landtagswahl am 25. April 2027 gewählt.
In seiner Bewerungsrede stellte Paul insbesondere die Themen Wirtschaft, sichere Arbeitsplätze, Bürokratieabbau, Digitalisierung und die Stärkung des ländlichen Raums in den Mittelpunkt. Dabei warb er für mehr Optimismus und Vertrauen in die Zukunft Nordrhein-Westfalens.
„Wer nicht optimistisch in die Zukunft blickt, der hat diese schon verloren“, erklärte Paul vor den Delegierten. Politik müsse Probleme ehrlich benennen und gleichzeitig wieder stärker Chancen und Lösungen in den Mittelpunkt stellen. „Es ist Zeit für Optimisten. Schlechtreden ist leicht, das kann jeder. Unser Anspruch als Christdemokraten muss es sein, Dinge besser zu machen, Verantwortung zu übernehmen und Perspektiven zu schaffen“, so Paul.
Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung betonte der CDU-Kandidat die Bedeutung starker Unternehmen und sicherer Arbeitsplätze für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Nordrhein-Westfalen brauche gute Rahmenbedingungen für Wachstum, Innovation und Investitionen. Dazu gehörten schnellere Verfahren, weniger Bürokratie sowie eine moderne und leistungsfähige Verwaltung.
Auch die Digitalisierung des Staates und die Unterstützung der Kommunen spielten in seiner Rede eine zentrale Rolle. „Die Menschen müssen das Gefühl haben, dass unser Staat funktioniert“, sagte Paul. Gerade der ländliche Raum brauche eine starke politische Stimme in Düsseldorf – „eine Stimme, die die Anliegen der Menschen nicht nur anspricht, sondern sie auch konkret in den politischen Prozess einbringt“.
Zugleich machte Paul deutlich, dass er auf einen sachlichen und verbindenden Politikstil setzen wolle. „Nicht der Lauteste mit der reißerischsten Schlagzeile wird am Ende erfolgreich sein“, erklärte er. Es gehe darum, Menschen zusammenzuführen, Probleme pragmatisch zu lösen und Politik nah an der Lebensrealität der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.
Besonders hob Paul die Bedeutung des Ehrenamts hervor. Seine ehrenamtliche Arbeit und die Kommunalpolitik seien für ihn der wichtigste „Realitätscheck“ für Politik. „Hier lernt man zuzuhören, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Probleme zu lösen“, so Paul. In der Jungen Union habe er das politische Handwerkszeug gelernt, die Kommunalpolitik habe ihm gezeigt, wie wichtig pragmatische Lösungen und der direkte Austausch mit den Menschen vor Ort seien. Neben seinem kommunalpolitischen Engagement ist Paul unter anderem in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei humanitären Ukraine-Hilfsprojekten aktiv.
Paul lebt in Alpen und ist seit 2022 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Alpen. Zudem ist er Bezirksvorsitzender der Jungen Union Niederrhein.
Beruflich arbeitet er bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) im Bereich „Strategie und Zukunft der Arbeit“.
Zum Abschluss seiner Rede rief Paul die Partei zu einem geschlossenen und engagierten Wahlkampf auf: „Aller Anfang ist immer heute. Packen wir es gemeinsam an.“
42 Delegierte waren am Montagabend ins Landhaus Spickermann in Xanten-Vynen gekommen. Foto: CDU
Die Delegierten CDU im Landtagswahlkreis Wesel II mit den Kommunen Alpen, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Sonsbeck, Xanten und Voerde. Foto: CDU
Frederik Paul bei seiner Rede vor der Delegiertenversammlung. Foto: CDU