Frank Ingendae feiert Dienstjubiläum
Gottesdienst zum Thema Berufung in der Kerzenkapelle begangen
Hierzu erhielt er von Peter Bromkamp, der auch sein Vorgänger in dieser Rolle war, und von Kerstin Pekur-Vogt, seiner zukünftigen Kollegin, einen eigenen Segen für den Dienst als katholischer Part der Koordination der Notfallseelsorge im Kreis Kleve. Vor diesem Hintergrund erweiterte sich das Thema des Gottesdienstes. Es ging um die Berufung durch Gott in der Stille und die Zuwendung zu seiner heilsamen Ruhe und sanften Kraft – eben auch, wenn in Notfall- und Krisenmomenten Menschen völlig aus einem heilsamen Leben und aus der Ruhe gerissen werden. Hier hilft das Team der circa 20 Notfallseelsorger im Kreis Kleve, die genau in solchen Fällen von der Leitstelle für einen psychosozialen Einsatz alarmiert werden.
Im Gottesdienst klang auch das Dienstjubiläum von Frank Ingendae an. Die anschließende Feier fand dem Anlass entsprechend im Mechelhaus des Caritaszentrums Kevelaer statt. Seit 25 Jahren ist er im pastoralen Dienst als Pastoralassistent und Pastoralreferent tätig und gehört somit zum Seelsorgepersonal des Bischofs von Münster. Begonnen hatte sein Dienst am 1. Februar 2001 in der Stiftspfarre in Kleve. Nach Stationen von zehn Jahren in Issum und Sevelen, fünf Jahren in Wachtendonk-Wankum-Herongen sowie einer kurzen Zeit mit halber Stelle an der Jugendbildungsstätte St. Michael Turm in Schaephuysen ist er seit fünf Jahren in Kevelaer.
Viele Menschen aus den alten Gemeinden und das Team der Notfallseelsorger, Kollegen sowie Dechant Keller als einer seiner bisherigen sieben Dienstvorgesetzten aber auch Kevelaerer Familien und Weggefährten erfreuten sich an einer Niederrheinischen Kaffeetafel und genossen die Gelegenheit zu ausgiebigem Austausch und Gemütlichkeit.
Für den reibungslosen Ablauf sorgten Jessica Sieben als Quartiersleiterin des Hauses und einige Mitglieder des Knabenchores an der Basilika, die für ihren Dienst auch um eine Gabe für ihren Chorausflug nach England warben. Besondere Gratulanten für Ingendae waren Vertreter des Kreises Kleve für die Rettungsdienste und der Kreisfeuerwehr sowie Patrick de Vries als Leiter des Kreisdekanatsbüros Kleve, an dem die Arbeit der Notfallseelsorge angedockt ist.
Alexandra Damhus als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung der Pastoralreferenten im Bistum Münster gratulierte mit fiktiven Worten von Hans-Dieter Hüsch, die ihr die KI erstellt hatte und in denen sie das dienstliche Engagement von Ingendae als Licht auf dem Weg in der Dunkelheit dieser Welt bescheinigte.
Frank Ingendae selbst hielt nur eine kurze Rede und gratulierte alle Anwesenden, die sich selbst haupt- oder ehrenamtlich in Kirche und Gesellschaft oftmals schon länger als 25 Jahre unterschiedlich einsetzen. Er verwies zudem auf viele Gedanken seines bisherigen „Dienstweges“, darunter auch seine Hoffnung auf weitere Reformen und Öffnungen der Ämterstruktur in der Kirche für alle Menschen. Als Kernpunkt seines Dienstes versteht er nach wie vor, bei den Menschen den Glauben an die Liebe Gottes zu wecken und diesen zu verkünden.
Abschließend feierte Pastor Dördelmann in der Kerzenkapelle das Marienlob. Wie es täglich üblich ist, hatte Frank Ingendae genauso als „Pilger“ Dank und Bitte für seinen Dienst aufgeschrieben und die Menschen, mit und für die er unterwegs ist, eingeschlossen. Für die dringende Restaurierung der Orgel der Kerzenkapelle erbrachten von Frank Ingendae erbetene Gaben und die Kollekte an diesem Fest über 1.000 Euro.
Eine niederrheinische Kaffeetafel bot Gelegenheit zu ausgiebigem Austausch und Gemütlichkeit. Foto: privat