Finanzspritze für Klever Landesgartenschau
29. Januar 2026 · Kleve

Finanzspritze für Klever Landesgartenschau

Förderung in Höhe von 4,3 Millionen Euro gesichert

KLEVE. Erfreuliche Nachrichten zum Jahresbeginn: Die Landesgartenschau Kleve 2029 gGmbH hat sich eine weitere Fördersumme gesichert. 4,3 Millionen Euro fließen von Seiten der KfW Bankengruppe auf das Konto der Durchführungsgesellschaft.

Der Antrag wurde 2025 vom Fachbereich Finanzen, Liegenschaften und Vergabe im Rahmen des Zuschussprogramms „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“ (NKK) gestellt. Nun darf man sich im Klever Rathaus über eine Kostenübernahme von 80 Prozent für umfangreiche Maßnahmen freuen – die maximale Fördersumme. Ab 2026 sinkt die Förderquote deutlich. Die städtischen Verantwortlichen hatten sich frühzeitig im Rahmen einer Fördermittelkonferenz zu den Möglichkeiten und Fristen für das bevorstehende Klever Großprojekt ausgetauscht. Im September 2025 hatte das Land Nordrhein-Westfalen bereits einen Förderbescheid in Höhe von sechs Millionen Euro übergeben. Für weitere Maßnahmen, die bis 2029 umgesetzt werden, wurden bereits Anträge gestellt. Der nun erhaltene Zuschuss wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) bereitgestellt. Er dient der Realisierung des geplanten Ufergartens, der Uferwiesen und der Wasserspange am Kermisdahl – den zentralen Veranstaltungsflächen im unteren Bereich der Landesgartenschau. „Das nimmt einiges an Druck raus“, freut sich Marcel Janssen, zuständig für die Mittelakquise im Klever Rathaus. „So ist ein Großteil der Maßnahmen finanziert, was den städtischen Etat entlastet.“

Bis zur Eröffnung der Landesgartenschau im April 2029 entsteht ein neuer Park am Wasser, der den oberstädtischen Prinz-Moritz-Park, neue Wege entlang des Hanges unterhalb der Schwanenburg sowie weitläufige Flächen entlang des Kermisdahls einbezieht. Das Großevent verspricht den Zugang zu weiteren Fördermitteln: für den Umbau der Klever Innenstadt und vielfältige Projekte, die das Stadtbild und die Aufenthaltsqualität nachhaltig verbessern.