Filmdokumentation: „Niederrheinisches Land im Krieg“
HVV Uedem lädt Interessierte zur Vorführung am 9. März ein
UEDEM. Das Ende des Zweiten Weltkriegs liegt nun schon 80 Jahre zurück. Aus diesem Anlass wird am Sonntag, 9. März, um 14.30 Uhr, der Film „Krieg am Niederrhein“ gezeigt.
Die Vorführung findet im Dorfgemeinschaftshaus Uedemerbruch statt. Der Einlass erfolgt ab 14 Uhr. Der Dokumentarfilm zeigt den letzten Abschnitt des Zweiten Weltkriegs am Niederrhein. Im Mittelpunkt steht der Vormarsch auf den Rhein, speziell der Kriegsverlauf am gesamten Niederrhein, besonders aber in den Städten und Gemeinden des Kreises Kleve. Der zweistündige Film erzählt aus den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs (Operationen „Blockbuster“ und „Veritable“) und legt anhand eindrucksvoller Archiv-Aufnahmen Zeugnis ab von Bombenhagel, Flucht und Kampf vor der eigenen Haustür.
Rheinüberquerung
Das Datum der Filmvorführung ist mit Bedacht gewählt. Denn am 5. März 1945 endeten die Kampfhandlungen in Uedemerbruch am Hochwald. Am 10. März waren die Kämpfe auf der linken Rheinseite beendet. Die Rheinüberquerung erfolgte am 23./24. März 1945. Der HVV Uedem möchte mit dieser Vorführung besonders auch den jüngeren Generationen die Schrecken eines Krieges vor Augen führen. Der Eintritt ist frei. Die für den 9. März angekündigte Hörstein-Einweihung in Uedemerbruch musste verschoben werden.
Die Bahnhofstraße in Uedem mit dem zerstörten Handelshof im Hintergrund. Foto: privat