Faire Rahmenbedingungen
Politisches Interesse am „Masterplan Handwerk“ auch am Niederrhein
KLEVE. HWK-Präsident Andreas Ehlert empfing den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Kleve, Josef Gietemann (SPD), sowie Professor Dr. Jürgen Bock (SPD), langjähriger Präsident der Hochschule Bochum. Bock hatte den Entstehungsprozess des Masterplans Handwerk Ruhr eng verfolgt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich ein solcher Masterplan auch am Niederrhein umsetzen lässt.
Ein „Masterplan Handwerk“ bündelt kommunale und wirtschaftliche Planungen – etwa zu Klimaschutz, Mobilität, Digitalisierung und nachhaltiger Stadt- und Kreisentwicklung. Er schafft Leitlinien, erleichtert die Abstimmung zwischen Verwaltung und Wirtschaft und hilft, zentrale Zukunftsaufgaben wie Energie- und Klimawende besser zu koordinieren. Vorbild sind die erfolgreichen Masterpläne in Düsseldorf und im Ruhrgebiet, wo der Regionalverband Ruhr (RVR) jüngst eine Vereinbarung mit den dortigen Handwerksorganisationen vereinbart hat. Zentrale Ziele eines solchen Masterplans sind: weniger Bürokratie bei Genehmigungen – mehr Flächen für Betriebsansiedlungen – Sicherung und Gewinnung von Fachkräften. „So schaffen wir moderne und faire Rahmenbedingungen für Handwerk und Mittelstand – auch am Niederrhein“, betont Dr. Jürgen Bock, der für den Stadtrat in Kleve kandidiert.
Tauschten sich aus (v.r.): Professor Dr. Jürgen Bock, Andreas Ehlert und Josef Gietemann. Foto: SPD Kleve