Erinnerungen ans Kriegsende in Kerken
Lesungen aus dem Buch „Der Krieg geht zu Ende“ am Sonntag, 16. März
NIEUKERK. Im März vor 80 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in unserer Region. Es gibt nicht mehr viele, die diese einschneidende Zeit noch miterlebt haben.
Um die Erinnerung wachzuhalten, ist schon im Jahr 2016 ein Buch entstanden, das Zeitzeugenberichte, Chroniken, Briefe etc. versammelt. Sie schildern eindringlich die Schicksale und Erlebnisse von damaligen Bewohnerinnen und Bewohnern aus Aldekerk, Eyll, Nieukerk und Stenden und den zugehörigen kleinen Ortschaften. Auch das Thema Fremdarbeiter wird aufgegriffen. Die Lesung am Sonntag, 16. März, um 16 Uhr stellt einige Beiträge aus dem Buch vor, das Johanna Klümpen-Hegmans, die damalige Gemeindearchivarin, redaktionell betreut hat. Es konnten Zeitzeugen und auch Nachkommen der damaligen Verfasser für die Vorträge im Michael-Buyx-Haus in Nieukerk gewonnen werden. Diese persönliche Nähe der Vorlesenden und der Ortsbezug machen den Nachmittag besonders interessant. Anmeldung erbeten bei Melanie Dornis unter 02833/ 922100 (vormittags) oder unter melanie.dornis@kerken.de.
Der Brand eines US-Militär-LKWs an der Dennemarkstraße in Nieukerk, März 1945. Foto: Gemeindearchiv Kerken