Erfolgreiche Weiterentwicklung von „Mut tut gut“ in Emmerich
Stadt setzt Engagement für nachhaltige Präventionsarbeit in Kitas und Grundschulen fort
EMMERICH. An neun Schulungstagen sind 20 Fach- und Lehrkräfte erfolgreich zu „Mut tut gut“-Trainern qualifiziert worden. Damit setzt die Stadt Emmerich ihr Engagement für die nachhaltige Präventionsarbeit in Kitas und Grundschulen konsequent fort.
Seit dem Jahr 2021 fanden im Rahmen des Programms „bärenstark in die Schule“ bereits fünf Inhouse-Qualifizierungen im Rahmen des Programms „Mut tut gut“ statt. Insgesamt konnten bislang 93 Fach- und Lehrkräfte ausgebildet werden. Nahezu alle Kitas und Grundschulen in Emmerich arbeiten mit dem Programm und geben so den Kindern eine gute Basis für ihren Lebensweg.
Neben der Qualifizierung neuer Fachkräfte werden auch jährliche Fortbildung für bereits ausgebildete Trainer angeboten. In diesem Jahr stand dabei das wichtige Thema Kindeswohlgefährdung mit dem Schwerpunkt sexualisierte Gewalt im Mittelpunkt. Insgesamt nahmen 37 Personen an den Fortbildungen teil. Die Fortbildung wurde von der Fachstelle für sexualisierte Gewalt von der Caritas durchgeführt.
Von vielen Teilnehmenden wird besonders positiv hervorgehoben, dass die gemeinsamen Fortbildungen die Zusammenarbeit zwischen Fach- und Lehrkräften nachhaltig stärken. Das gemeinsame „Hand in Hand“-Arbeiten konnte weiter optimiert werden. Dieses enge Miteinander ist von zentraler Bedeutung, um Kindern einen gelungenen Übergang zwischen Kita und Grundschule zu ermöglichen und sie bestmöglich zu begleiten und zu stärken.
Die Fort- und Weiterbildung werden begleitet von Anja Jansen-Raadts, die das Programm „bärenstark in die Schule“ aufgebaut hat und von Anfang an begleitet.
Die aktuelle Fortbildungsgruppe von "Mut tut gut" in Emmerich mit Anja Jansen-Raadts (l.), Koordinatorin von "bärenstark". Foto: privat