Erfolgreiche Bildungswoche in Haus Freudenberg
Spannende Stationen in den verschiedenen Bereichen der Werkstatt für Menschen mit Behinderung
KREIS KLEVE. Wie geht es nach der Förderschule weiter? Welche Möglichkeiten gibt es und wie ist die Werkstatt von Haus Freudenberg aufgestellt? Diese und viele Fragen mehr wurden rund 100 Schülern aus vier Förderschulen im Kreis Kleve nun bei der Bildungswoche in Haus Freudenberg beantwortet.
Dazu eingeladen hatte traditionell der Freudenberger Berufsbildungsbereich (kurz BBB), der unter dem Motto „Schauen, Staunen, Ausprobieren“ das präsentierte, was die Werkstatt ausmacht: Bildung, hochwertige Arbeit und Perspektiven für die Zukunft. „Für die Entscheidung, wie es nach der Schule weitergeht, ist es wichtig, die Möglichkeiten zu kennen. Aus diesem Grund stehen alle Beteiligten mit großem Engagement dafür ein, die bestehenden Angebote sehr lebendig und anschaulich zu präsentieren“, sagte Barbara Stephan, Geschäftsführerin der Haus Freudenberg GmbH. Dabei herrscht oftmals noch Unkenntnis über die vielfältigen Möglichkeiten, die die Werkstatt bietet, „die Lehrkräfte informieren und erleben gemeinsam mit der Schülerschaft vor Ort, was bei uns alles möglich ist und schlagen die Brücke zur Elternschaft“, beschrieb Sylvia Raassens, Leiterin des Berufsbildungsbereichs. Dazu haben alle Geschäftsbereiche, der Soziale Dienst und ihre Kollegen aus dem BBB verschiedene Mitmach-Aktionen geplant und durchgeführt. Die dabei entstandenen Produkte durften mit nach Hause genommen werden.
Die Schüler- und Lehrerteams aus der Don-Bosco-Schule in Geldern, der Schule Haus Freudenberg sowie Dietrich-Bonhoeffer- und Astrid-Lindgren-Schule haben im Rahmen der Bildungswoche in den Bereichen Dokumentenarchivierung, Verpackung/Logistik, Holz, Hauswirtschaft/Kantinenbetrieb, Großküche/Gastronomie, Wäschepflege, Metallbau, Landschaftspflege/Zierpflanzenbau sowie im Förder- und Orientierungsbereich wertvolle Eindrücke gewinnen können.
Im Holzbereich erhielten Schüler der Don-Bosco-Schule von Torsten Lucyga Einblicke in die dortigen Arbeitsfelder. Foto: privat