Er machte Träume wahr
Stadt Kleve verabschiedet Wilhelm Dückerhoff nach 35 Dienstjahren
KLEVE. Jahrzehntelang machte er die Träume der Künstler im Museum Kurhaus Kleve wahr: Nach 35 Dienstjahren – davon 33 Jahre im Museum – verabschiedet die Stadt Kleve Wilhelm Dückerhoff in seinen wohlverdienten Ruhestand. Längst gehörte der Mann, der sich als Hausmeister sorgfältig um das Gebäude und das Inventar des Museums an der Tiergartenstraße kümmerte, selbst zum festen Inventar der Kultureinrichtung.
Wilhelm Dückerhoff begann seine berufliche Laufbahn 1976 mit einer Ausbildung zum Tischler und arbeitete anschließend als Tischlergeselle. Im Jahr 1990 trat er in den Dienst der Stadt Kleve ein und war zunächst zwei Jahre lang Schulhausmeister am Johanna-Sebus-Gymnasium. Den Großteil seines Berufslebens verbrachte er dann ab Oktober 1992 als Museumshausmeister – eine Stelle, die er prägte und mit größtem Engagement ausfüllte. Das Museum und sein Inventar kennt er wie seine Westentasche, stammt es doch in großen Teilen aus seiner Feder. Wilhelm Dückerhoff plante und baute alle Arten von Einrichtungsgegenständen selbst. Von Vitrinen über Sockel bis zu Regalen und Konferenztischen kam er mit seinem handwerklichen Geschick allen Bedarfen des Museums nach. Beim Auf- und Abbau von Ausstellungen erfüllte er wiederum die Wünsche der Künstler, indem er maßgeschneiderte Sonderanfertigungen zur Präsentation von Kunstwerken schuf. Dabei hat er nicht nur sämtliche Rahmen selbst angefertigt, sondern auch schon einen ganzen Kinosaal eingerichtet und einen „Turm zu Babel“ bis unter die Decke der Wandelhalle gebaut.
Im Namen der Stadt Kleve bedankte sich Bürgermeister Markus Dahmen bei Wilhelm Dückerhoff für die geleistete Arbeit im Rahmen einer offiziellen Feierstunde und wünschte ihm einen erfüllten Ruhestand. Sein großes Engagement wird im Museum Kurhaus Kleve noch lange sichtbar bleiben.
Bei der Verabschiedung (v.l.): Personalchef Thomas Horster, Bürgermeister Markus Dahmen, Wilhelm Dückerhoff mit Partnerin, Personalratsvorsitzende Ariane Süßmaier, Museumsdirektor Harald Kunde.