"Energieberatung auf der Reeser Energie Expo mit Informationen zu nachhaltigen Energielösungen für Hausbesitzer"
19. Mai 2026 · Rees

„Energie Expo“ in Rees: Messe für die Energie von Morgen

Fachaussteller und Fachvorträge lockten Hauseigentümer in das Bürgerhaus

REES. Handwerksbetriebe, Energieberater und unabhängige Fachleute haben bei der ersten Reeser „Energie Expo“ ihr Wissen unter einem Dach im Bürgerhaus präsentiert – und damit Orientierung in einem komplexen Themenfeld gegeben.

Bürgermeister Sebastian Hense eröffnete die Veranstaltung und unterstrich die Bedeutung des neuen Formats für Rees: „Klimaschutz, energetische Sanierung und die Zukunft unserer Wärmeversorgung sind Themen, die viele Menschen in unserer Stadt und darüber hinaus ganz konkret bewegen.“

Das Programm verband gebündelte Fachinformation mit persönlichem Austausch. Den Auftakt machte die Verbraucherzentrale NRW mit einem Vortrag zur Sanierungsplanung: Wie lässt sich Dämmung sinnvoll und wirtschaftlich planen? Im Anschluss erläuterte Stephanie Kaschewski von Butzheinen & Kaschewski Beratende Ingenieure PartG mbB, welche Förderprogramme des Bundes für Sanierungsvorhaben in Frage kommen – und wie der Weg durch den Förderdschungel gelingt.

Nach einer ausgedehnten Messepause, in der die Besucher die rund zwölf Aussteller besuchen konnten, standen am Abend zwei weitere Beiträge auf dem Programm: Ein praxisnaher Überblick über Wärmepumpen und ihre Alternativen und den Abschluss bildete Energiebotschafter Kurt Stenzel, der im Interviewformat über den Nutzen und die Möglichkeiten von Photovoltaikanlagen sprach.

Das Herzstück der Expo war der Messebereich, in dem sich Fachbetriebe aus verschiedenen Gewerken vorstellten: von Dachdecker- und Handwerksbetrieben wie dem Meisterbetrieb Telaak, Joh. Bollwerk Bedachungen und Umbau Sanierungen Venes, über Heizungs- und Klimatechnikspezialisten wie Biermann, Born und van Bebber bis hin zu Anbietern für Photovoltaik und erneuerbare Energien, darunter die Stadtwerke Rees mit ihrem Angebot „Mein Sonnenstrom“ sowie MoVe International. Finanzierungsfragen beantwortete die Volksbank Emmerich-Rees, während das Architekturbüro Ruth Pollmann und Butzheinen & Kaschewski planerische Expertise einbrachten. Ergänzt wurde das Angebot durch den Beratungsstand der Verbraucherzentrale NRW sowie den Infostand der Stadt Rees zur kommunalen Wärmeplanung.

Reeser Klimaschutzmanagerin Christine Klanten, die die Veranstaltung organisiert hatte, zog ein positives Fazit: „Viele Menschen wissen, dass Handlungsbedarf besteht – wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Genau diese Lücke wollten wir schließen.“

Die Stadt Rees engagiert sich noch in weiteren Bereichen des Klimaschutzes, zum Beispiel bei der Aktion Stadtradeln oder für die Entsiegelung von Flächen mit „Grün statt Grau“. Dazu gibt es kostenloses Begleitprogramm: „Praxistipps für pflegeleichte Beete“ (20. Mai), Exkursion zur Naturarena Wesel (11. Juni) und „Naturnahe Gärten“ (7. Juli). Weitere Infos unter www.stadt-rees.de/gruen-statt-grau.

Welche Energie passt zu mir und meinem Eigentum? Antworten und Fördermöglichkeiten dazu gab die erste Reeser „Energie Expo“. Foto: Stadt Rees