Endspurt für das neue McDonalds-Restaurant
Im Dezember soll das Fastfood-Lokal an der B9 in Kevelaer eröffnen
KEVELAER. Noch lässt sich das zu erwartende rege Treiben im Restaurantbetrieb nur erahnen, aber lange hin ist es nicht mehr bis zur feierlichen Eröffnung. Pünktlich am Dienstag, 15. Dezember, soll es an der neuen Adresse Aent Vorst 17 soweit sein – nach Kleve, Goch, Geldern und Herongen hält McDonalds bald auch in Kevelaer Einzug. Daher hat Franchisenehmerin Lisa-Marie Hahne zuletzt zum „Bau-Endspurt-Fest“ eingeladen.
Der Grund für den neuen Standort ist simpel: „Kevelaer ist für uns ein sehr lukrativer Standort. Viele Besucher, die zu uns nach Geldern kommen, kommen aus Kevelaer“, erklärt Lisa-Marie Hahne. Auch die Umgebung wachse: „Kevelaer entwickelt sich und wir möchten Teil der Entwicklung sein.“
Auch wenn es sich um eine global agierende Marke handle, betont Hahne, dass dahinter lokale Akteure stünden, die dem Standort und der Region verbunden seien. Als Kleverin ist sie selbst ein Beispiel dafür. „Wir wollen als lokales Unternehmen angesehen werden.“ Um das zu untermauern, ist für 2027 eine große Eröffnungsfeier für Familien angedacht.
Das Konzept
„Es wird ein klassisches McDonalds-Restaurant, aber das modernste, was McDonalds zu bieten hat“, erklärt die 35-Jährige. Das fängt schon beim McDrive an: Dank zwei Spuren – wie schon in Herongen und Geldern – können auch in Kevelaer zwei Autos parallel bestellen.
Wer stattdessen einen Stopp einlegen möchte, findet 34 Parkplätze vor: vier davon sind – mit zwei Schnelladesäulen ausgestattet – für E-Autos reserviert, zwei sind Familienparkplätze und einer ein Behindertenparkplatz.
Wer per App vorbestellt, hat vier Möglichkeiten: das Personal bringt das Essen nach draußen zum Auto an die ausgewiesenen „Curbside-Pickup“-Stehplätze, an den Platz im Lokal oder man holt sich seine Bestellung selbst ab am dafür vorgesehenen Regal – oder eben im Drive-In.
Ganz klassisch lässt sich aber auch vor Ort an den drei Bestellterminals und zwei Kassen – eine davon für das McCafé – bestellen und bezahlen. In der Küche sorgen zukünftig gleich vier Produktionslinien aus jeder Ecke für Effizienz, die in der Mitte zur Ausgabe zusammenlaufen, wie Gebietsleiter Christian Neldner erklärt – eines der herausragenden Merkmale des Kevelaerer Standorts.
Gemütlich und modern
Der Innenbereich wird im „Cube-Design“, also mit würfelartigem Erscheinungsbild, gestaltet – einladend warm und modern zugleich. 107 Gäste finden drinnen Platz, im Außenbereich werden es 56 Sitze sein. Kinder dürfen sich sowohl drinnen auf einen Kindergeburtstagstisch mit Spielmaterialien freuen, als auch draußen auf einen Rutschenturm mit Spiel- und Kletterelementen – gefertigt ist das „Playland“ aus recycelten Materialien.
Nachhaltig agieren Hahne und ihr Team auch auf anderen Wegen: Da wären zum Beispiel die Mülltrennstationen. „Das Umweltbewusstsein der Menschen ist immer ausgeprägter“, begründet sie. Aber auch eine PV-Anlage ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie.
Wie es weitergeht
Noch steht an Ort und Stelle der Rohbau, in den nächsten Wochen folgen nach und nach die nächsten Schritte: Estrich, Putz, Innenausbau, Pflasterarbeiten. Lisa-Marie Hahne und ihr Team sind sich sicher, den Eröffnungstermin am 15. Dezember einhalten zu können. „Wir arbeiten mit eingespielten Teams zusammen. Das Entscheidende ist aber, dass die Ampel rechtzeitig in Betrieb genommen werden kann“, wirft Lisa-Marie Hahne ein.
Bis zu 50 Mitarbeiter sollen am Ende in Kevelaer zu Werke gehen. Dass es am Anfang noch etwas chaotisch werden könnte, damit rechnen Hahne und Neldner. „Die Teams sind alle neu. Sie haben in der Konstellation noch nicht zusammengearbeitet.“
Seit dem 3. August arbeiten die Beteiligten an der Umsetzung vor Ort. Um sich für das Engagement zu bedanken, hat Hahne zuletzt statt zum Richtfest zum „Bau-Endspurt-Fest“ eingeladen – auf einen zünftigen Richtspruch vom Dach durch den Bauleiter Sebastian Kosthorst musste aber trotzdem niemand verzichten. Die Scherben des Glases, das am Ende vom Dach fiel, sollen nun Glück für die letzten Schritte bringen.
Mit dem Bau-Endspurt-Fest hat sich Franchisenehmerin Lisa-Marie Hahne (2.v.r.) für das Engagement ihres Teams und der Handwerker bedankt. NN-Foto: Gerhard Seybert