Freuen sich, dass die Kirmes in Emmerich ihr Comeback feiert:(v.l.) Bürgermeister Peter Hinze, Schausteller Dirk Janßen und die für die Kirmesplanung zuständige Gabi Tebaay. NN-Foto: T. Langer
23. Juni 2022 · Emmerich

Endlich wieder Kirmeszeit

Nach zwei Jahren Pause startet ab Freitag, 1. Juli, wieder die Kirmes in Emmerich

EMMERICH. Lang, lang ist’s her. Jedenfalls gefühlt. Aber nach zwei Jahren Auszeit kommt sie wieder, die Kirmes in Emmerich. Von Freitag, 1., bis Montag, 4. Juli, locken dann nicht nur die Fahrgeschäfte die Anwohner und auswärtigen Besucher auf den Geistmarkt und den Rathausvorplatz.

„Schön, dass wieder Kirmeszeit ist“, sagt Bürgermeister Peter Hinze. Damit spricht er sicherlich vielen Menschen aus der Seele, da ist er sich selbst sogar ziemlich sicher. „Ich glaube, die Leute warten darauf.“ Und spätestens wenn am kommenden Dienstag der Geistmarkt gesperrt wird, wissen die Menschen: die Vorbereitungen haben begonnen.

Gabi Tebaay ist für die Planung der Kirmes verantwortlich, daher ist der näher rückende Start auch für sie eine ganz besondere Angelegenheit. Die 143 Bewerbungen für die diesjährige Kirmes teilen sich in 83 Absagen und 60 Zusagen auf. Der normale Rahmen also, wie Tebaay vermeldet. Die Stars sind wie sonst auch die Fahrgeschäfte: für Groß und Klein ist etwas dabei.

Kompakt, aber schockierend geht es im Neuzugang „Geisterdorf“ zu. Ebenso neu ist der „Hip Hop Dancer“: den geneigten Kirmesbesucher erwartet dabei ein kreisendes Auf und Ab. Rasant wird es bei X-Factor, daher sollte man hier eine gewisse Schwindelresistenz mitbringen. Mit dem „Musik-Express“ wird außerdem wieder ein alter Bekannter mit dabei sein. Und mit dem „Action Star“ fehlt auch der allseits beliebte Autoscooter nicht. Kinder erwarten neben einem Trampolin für vier Personen zwei Karussells: „Die fantastische Reise zwei“ sowie „Baby 2000“.

Auch die Schausteller erwartet eine schöne Überraschung: Die Stadt verzichtet auf Standgebühren. „Das tun wir, um den Schaustellern den Start in die neue Saison zu ermöglichen und die Einnahmeverluste zumindest ein wenig abzumildern“, erklärt Hinze. Ein Umstand, für den sich Schausteller-Sprecher Dirk Janßen herzlich bedankt. Aufgrund der guten Erfahrungen auf den bis jetzt gelaufenen Veranstaltungen ist Janßen auch für die Emmericher Kirmes guter Dinge. „Die Besucherzahlen und Umsätze waren sehr gut.“ Auch die Mischung der Angebote in Emmerich sei überzeugend: „Es ist alles da für einen schönen Familiennachmittag.“

Am Freitag, 1. Juli, beginnt die Kirmes um 14.30 Uhr mit einem kleinen, viertelstündigen Konzert des Emmericher Blasorchesters. Danach steht der Fassanstich durch Bürgermeister Peter Hinze an. Anschließend startet auch schon die „Happy Hour“: das bedeutet ermäßigte Fahrpreise und weitere Sonderangebote an den Randgeschäften. Montag, 4. Juli, ist hingegen Familientag: auch hier bieten alle Geschäfte ermäßigte Fahrpreise. Abends erleuchtet das traditionelle Feuerwerk den Himmel über der Stadt am Rhein und zwar von 22.45 bis 23 Uhr an der Martinikirche. Erstmals zeichnet sich dafür Rene Osterhage vom Westfälischen Feuerwerk verantwortlich. Auch für die Stromversorgung gibt es einen neuen Anbieter: die Firma Stöcker aus Hagen.

Für die Sicherheit beim Feuerwerk sorgen an sechs Stellen zwölf Streckenposten. Das DRK schlägt seinen Pavillon zwischen der Post und dem Sanitätshaus Hendricks auf und wird bei der ärztlichen Versorgung durch die Malteser unterstützt. Diese sehen während der Veranstaltung auf dem Kirmesplatz nach dem Rechten. Thomas Langer

Freuen sich, dass die Kirmes in Emmerich ihr Comeback feiert: (v.l.) Bürgermeister Peter Hinze, Schausteller Dirk Janßen und die für die Kirmesplanung zuständige Gabi Tebaay. NN-Foto: T. Langer