Emmerich: Zwei Künstler – zwei Stimmen – Stimmigkeit
Vernissage zur Ausstellung „2 Stimmig“ im Schlösschen Borghees am 15. März
EMMERICH. Die Vernissage zur Ausstellung „2 Stimmig“ im Schlösschen Borghees in Emmericb findet am Sonntag, 15. März, ab 11.30 Uhr statt. Andrea Joosten, Betriebsleiterin Kultur Künste Kontakte Emmerich, übernimmt die Eröffnung, die musikalische Begleitung kommt durch die Band Artéchoc.
Es ist eine Gemeinschaftsausstellung von Karl van Betteraey aus Goch und Marianne Fletcher aus Kleve. Beide haben Sonderpädagogik und Kunst studiert und waren langjährig im Schuldienst tätig. Seit 4 Jahren arbeiten sie eng zusammen und präsentieren ihre Arbeiten in gemeinsamen Ausstellungen. Schwerpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung sind bei beiden Grafik und Malerei. Inspirationsquelle für beide ist die Natur, seien es Kleinstlebewesen, Flora, Fauna oder die Landschaft. Die Umsetzung ist allerdings sehr unterschiedlich, hier sprechen die beiden mit zwei ganz unterschiedlichen Stimmen, trotzdem ist die gemeinsame Präsentation im Schlösschen Borghees sehr stimmig. Es gibt viele Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte, wie in den vier ganz unterschiedlich gestalteten „Begegnungsräumen“ zu sehen sein wird.
Das Kaminzimmer wird zum Grafik-Kabinet, der Flur zum Begegnungsevent und das Klavierzimmer zur Gemäldegalerie. Im Eingangsraum gibt es Rückblicke in frühe Schaffensperioden. Jeder Raum hat seinen eigenen Schwerpunkt und vereint in sich jeweils die zwei unterschiedlichen Standpunkte der Künstler. Es begegnen sich: Blindradierungen und Drip Prints mit Radierungen in Wachs, farbige Kleinstlebewesen und kleinste bewegte Farblandschaften, Urlaubsimpressionen und farbige Erlebnisräume. Der Ausstellungsraum im Erdgeschoss gewährt einen Blick in die Vergangenheit, es sind frühe Arbeiten der Künstler zu sehen. Dies verspricht eine abwechslungsreiche und spannende Präsentation zu werden.
Die Ausstellung ist bis 10. Mai immer sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Grafik und Malerei stehen bei Karl van Betteraey und Marianne Fletcher im Mittelpunkt. Fotos (2): privat