Emmerich verabschiedet sieben Ordensschwestern
Sie verlassen Willibrord-Spital und Augustinus-Haus
EMMERICH. Im Zusammenhang mit der Aufgabe der kirchlichen Trägerschaft des St.-Willibrord-Spitals verlassen die Ordensschwestern Emmerich und werden in einem anderen kirchlichen Krankenhaus in Zukunft ihren Dienst verrichten. „Dies geschieht auf Wunsch der Ordensleitung“, wie die Kirchengemeinde mitteilt. „Viele, die mit unseren indischen Ordensschwestern sehr verbunden sind, reagierten in der letzten Zeit mit Bestürzung und Trauer auf die Nachricht.“
Mit Schwester Leena und Schwester Linet begann die Tätigkeit der „Congregation of Samaritan Sisters“ im Mai 1995. Weitere Schwestern kamen hinzu oder wurden versetzt. Sie waren sowohl im St.-Willibrord-Spital als auch im St.-Augustinus-Haus in der Kranken- und Altenpflege tätig. Auch waren die Schwestern immer auf allen Ebenen im Pfarrgemeindeleben unterwegs und präsent: in den Gottesdiensten, im Kirchenchor, in der Gremienarbeit, bei Gemeindefesten, auf der Wallfahrt nach Kevelaer, beim Schmücken des Altars und Blumenteppichs zum Anlass der Stadtprozession und Kirmes Anfang Juli sowie besonders in seelsorglichen Anliegen. Darüber hinaus waren sie in der Stadt anzutreffen und dabei in der Begegnung immer herzlich.
Nun werden die Schwestern Betsy, Leena, Linet, Jasmine, Irene, Teslin und Rupa Therese Anfang April ihren Dienst im Franz-Hospital in Dülmen aufnehmen. In der Senioreneinrichtung St. Augustinus waren Schwester Irene von 2007 bis zu ihrem Wechsel im Jahre 2023 ins St.-Willibrord-Spital und Schwester Jasmine von 2020 an tätig. Schwester Jasmine ist bereits verabschiedet worden. Die Mitarbeiter und Bewohner bedankten sich bei ihr und ihren Mitschwestern mit einem liebevoll zusammengestellten Präsentkorb und einem Erinnerungs-album. Auch in der Senioreneinrichtung Willikensoord werden in diesen Tagen die Schwestern, die über Jahrzehnte dort die Werktagsmessen mitgefeiert und -gestaltet haben, verabschiedet.
Am Mittwoch, 12. März, werden sich die Mitarbeiter im St.-Willibrord-Spital um 12 Uhr zu einem Gebet in der Hauskapelle des Krankenhauses und zur anschließenden Würdigung und Verabschiedung zusammenfinden – nach insgesamt 30 Jahren der Zusammenarbeit und Freundschaft.
In der Gemeinde werden die Ordensschwestern am Sonntag, 16. März, in der Messe um 11.30 Uhr in der St.-Aldegundis-Kirche verabschiedet. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang in der Sakristei statt, zu dem alle Gemeindemitglieder sowie alle Mitarbeiter des St.-Willibrord-Spitals eingeladen sind. „Wir möchten den Schwestern für ihren treuen Dienst und ihre frohe Zugewandtheit und Herzlichkeit danken und ihnen Gottes Segen für den Neuanfang in Dülmen aussprechen“, teilt die Gemeinde mit.
NN-Foto: Michael Bühs