Emmerich: Gemeinsam für sichere Karnevalsumzüge
Stadt informiert über umfassendes Sicherheitskonzept an den „tollen Tagen“
EMMERICH. Wenn am Tulpensonntag, 15. Februar, rund 12.000 Narren den traditionellen Karnevalsumzug in der Emmericher Innenstadt feiern, wachen im Hintergrund hunderte Einsatzkräfte über ihre Sicherheit. In enger Abstimmung haben die Stadtverwaltung Emmerich, die Kreispolizeibehörde und der Veranstalter, das Große Emmericher Carnevals Komitee (GECK), ein umfassendes Sicherheitskonzept erarbeitet. Gleiches gilt auch für den Kinderkarnevalszug am Nelkensamstag in Elten.
Ein zentraler Baustein des Konzepts ist der massive Personalaufwand. Allein von städtischer Seite sind an den beiden Karnevalstagen über 70 Mitarbeitende aus dem Rathaus im Einsatz. Unterstützt werden sie von zahlreichen Kräften der Kommunalbetriebe Emmerich und der Freiwilligen Feuerwehr. Dieser hohe Personaleinsatz dient der Sicherung des Zugweges, der Kontrolle der Zugangswege und der Durchführung von Jugendschutzkontrollen.
Zusätzlich zu den Halteverboten und Streckensperrungen werden sämtliche Zufahrten zur Innenstadt abgesperrt. Entlang der gesamten Zugstrecke wird eine permanente und sichtbare Präsenz von Polizei und Rettungsdiensten sichergestellt, um bei Bedarf sofort eingreifen zu können. Das gilt auch für den Kinderkarnevalszug in Elten.
Bürgermeisterin Claudia Lindlahr betont die Wichtigkeit der Maßnahmen: „Ein unbeschwertes Karnevalserlebnis für die tausenden Besucherinnen und Besucher hat für uns oberste Priorität. Wir nehmen die allgemeine Sicherheitslage sehr ernst und haben deshalb in enger Abstimmung mit allen Partnern ein Konzept entwickelt, das auf Präsenz und schnelles Eingreifen setzt. Ich bin allen Einsatzkräften von Stadt, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sowie dem GECK für ihren unermüdlichen Einsatz sehr dankbar.“
Trotz des hohen Aufwands kann eine hundertprozentige Sicherheit nie garantiert werden. Die Stadt Emmerich appelliert daher an die Wachsamkeit und Kooperationsbereitschaft aller Feiernden. „Wir bitten alle Jecken um ihre Mithilfe“, sagt Lindlahr weiter. „Verhalten Sie sich umsichtig und melden Sie verdächtige Beobachtungen sofort den Einsatzkräften vor Ort. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem verantwortungsvollen Miteinander werden die beiden Karnevalszüge auch in diesem Jahr zu dem fröhlichen Fest, das wir uns alle wünschen.“
NN-Foto: Michael Bühs