Emmerich: Erste „MINTernachts-Challenge“ der Gesamtschule
Gelungene Premiere für den Team-Wettbewerb der Jahrgänge 6 und 7
EMMERICH. Zum ersten Mal hat die „MINTernachts-Challenge“ an der Gesamtschule Emmerich stattgefunden – ein spannender Wettbewerb, der die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ins Rampenlicht rückte.
Bei dem Wettbewerb traten von ihren Klassen ausgewählte Schüler der Jahrgänge 6 und 7 in Teams gegeneinander an, um knifflige Aufgaben aus den MINT-Fachbereichen zu lösen. Die „MINTernachts-Challenge“ begann um 18.30 Uhr mit einer kurzen Begrüßung. Anschließend widmeten sich die Teams in vier 45-minütigen Blöcken den Herausforderungen.
Den Auftakt bildeten Aufgaben aus dem Fachbereich „Naturwissenschaften“. Gestärkt durch ein gemeinsames Abendessen, forderten die Fachbereiche „Informatik“, „Mathe“ und „Technik“ sowohl Teamgeist als auch Köpfchen. Das Engagement der Schüler wurde belohnt: Team B (6b und 7b) sicherte sich den ersten Platz und einen Gewinn von 60 Euro, dicht gefolgt von Team A (6a und 7a), das 40 Euro erhielt.
Alle Teilnehmer des Wettbewerbs gingen jedoch nicht leer aus – alle Schüler erhielt eine Teilnehmerurkunde. Nach der Siegerehrung wurde die Nacht zum Tag gemacht: Die Teams bezogen die Schlaflager in der Schule, genossen das gemeinsame Beisammensein und starteten am nächsten Morgen nach dem Wecklied „Guten Morgen Sonnenschein“ von Hausmeister Mark te Baay gut gelaunt in den Tag. Dank einer Befreiung vom Unterricht, konnten die Teilnehmer die Challenge bei einem gemeinsamen Frühstück in vollen Zügen ausklingen lassen.
Die „MINTernachts-Challenge“ soll in den kommenden Jahren auch für andere Jahrgänge angeboten und weiter ausgebaut werden. Besonders im Fokus steht dabei, das Interesse an MINT-Fächern – speziell auch bei Mädchen – nachhaltig zu fördern. Das Event war nicht nur ein Erfolg, sondern auch ein Beweis dafür, wie spannend und motivierend Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann.
Teamgeist und Köpfchen beweisen die Schüler beim MINT-Wettbewerb. Foto: privat