Emmerich 239 Besucher beim „Repair & Kaffee“
Angebot immer am letzten Samstag des Monats hat sich etabliert
EMMERICH. Das „Repair & Kaffee“ in Emmerich hat sich gut etabliert. Bei zwölf Terminen konnten die Männer und Frauen dort 239 Besucher mit ihren Reparaturwünschen begrüßen. Die Gäste brachten vom Teddy mit Ohr ab über defekte Staubsauger bis zur Strick- oder Eismaschine die unterschiedlichsten Materialien und Geräte zur Reparatur.
Das Team begann im Oktober 2023 in den Räumen des Seniorencafés am Neumarkt, gemeinsam zu reparieren und sich darüber auszutauschen. Was repariert wird, sind Haushaltsgeräte, Elektronik und Elektrogeräte, Kleidung und Textilien, Spielzeuge und vieles mehr. Extrem hilfreich ist, alle Kabel, Akku/Ladestation und falls vorhanden auch die Gebrauchsanweisung sowie Schaltpläne mitzubringen.
263 Dinge wurden zur Reparatur gebracht. Nicht alle konnten erfolgreich wiederhergestellt werden. Das hatte verschiedene Gründe. Zum Beispiel wurde manchmal schon daheim erfolglos „repariert“, oder die nötigen Ersatzteile für sehr alte Geräte konnten nicht mehr online bestellt werden. Gegen Materialermüdung und Verschleiß ist auch bei bestem Fachwissen und großem Eifer, den die Tüftler an den Tag legen, nichts mehr zu machen. Trotzdem liegt die Erfolgsquote bei 58 Prozent. So werden Ressourcen geschont, Müll und CO2-Emission reduziert. Ein bisschen die Umwelt retten, das gibt Besuchern und Aktiven ein gutes Gefühl. Wer Lust hat, sich dem Team anzuschließen, ist jederzeit willkommen.
Besucher können die Wartezeit bei gratis Kaffee und Kuchen verbringen. Die Reparaturarbeiten werden kostenlos ausgeführt; eine Spende als Dankeschön ist willkommen. Immer am letzten Samstag des Monats (außer im Dezember) hat das „Repair & Kaffee“ geöffnet. Von 10 bis 13.30 Uhr werden die defekten Gegenstände angenommen. Ab 14 Uhr ist geschlossen. Die nächste Reparaturgelegenheit ist am Samstag, 25. Januar. Weitere Infos gibt es unter Telefon 02822/80369.
Angela Will (l.) und Hafize Özden gehören zum Team des „Repair & Kaffee“ in Emmerich. Foto: privat