Einkäufe nach Feierabend
In Kleve findet künftig regelmäßig ein „After Work Shopping“ statt
KLEVE. Einkaufen ohne Hektik – das ist der Grundgedanke hinter dem „After Work Shopping“, das künftig in Kleve regelmäßig – an jedem ersten Donnerstag im Monat – stattfinden soll.
Es geht darum, in Ruhe seine Einkäufe erledigen zu können. Es gehe, so City-Manager Tobias Nelke, nicht zuletzt auch um eine Stärkung der Aufenthaltsqualität. Und was beispielsweise Museen längst zur festen Einrichtung gemacht haben, soll künftig auch von Einzelhändlern angeboten werden. Dabei kommt dem Wort Einzelhändler eine doppelte Bedeutung zu, denn noch sind nicht alle mit im Boot.
Gründe zu mitmachen gibt es aber anscheinend reichlich: „Wir haben direkt von Kunden gehört, dass sie es oft während der üblichen Öffnungszeiten nicht schaffen. Daher öffnen wir beim After Work Shopping länger“, sagt beispielsweise Gaby Kreusch von „yarndesign“ und WTM-Geschäftsführerin Verena Rohde betont: „Das After Work Shopping ist eine Chance, die Innenstadt abends erlebbar zu machen und Kleve als Ort zu präsentieren, an dem Einkaufen Spaß macht und Zeit für Begegnungen bleibt.“ Ein weiterer Grund: Die Parkgebührenpflicht endet spätestens um 19 Uhr und das After Work Shopping geht bis 20 Uhr. Gestartet wird am Donnerstag, 7. Mai. Verena Rohde: „Das After Work Shopping wird von Mai bis Dezember angeboten und aktuell nehmen 25 Geschäfte an der Aktion teil.“ Durch die festen Termine entsteht eine Kontinuität, die den Bürgern und Besuchern Orientierung und ein verlängertes Einkaufserlebnis bietet. Alle teilnehmenden Geschäfte sind unter www.kleve-erleben.de/after-work-shopping zu finden.
Die Buchhandlung Hintzen bietet im Rahmen der Aktion „Deutschland liest ein Buch“ zudem ab 19 Uhr ein „Silent Reading“ an. Sigrun Hintzen: „Silent Reading (stilles Lesen) ist ein Trend, bei dem sich Menschen an einem ruhigen Ort treffen, um gemeinsam – aber jeder für sich – in Büchern zu lesen.“ Es handele sich dabei um ein Format, das ursprünglich aus den USA stamme. „Silent Reading“ soll ein „Gegenpol zur ständigen Erreichbarkeit“ sein.
25 Klever Geschäfte bieten einmal pro Monat ein „After Work Shopping“ an. Foto: WTM