Eine gelungene Fahrt
Kolpingsfamilie Kevelaer geht auf Mehrtagestour nach Nimwegen
Nach knapp zwei Stunden Fahrt sah man beim Zwischenstopp in Afferden die Ausmaße des Dauerregens. Trotz guter Regenbekleidung war das Wasser bei jedem Teilnehmer irgendwo eingedrungen. So hieß es zunächst mal Abwarten und Kaffee trinken. Auch nach zwei Stunden ließ der Regen nicht nach. Nach einigem Auf- und Ab in der Region um Berg en Dal erreichten die Teilnehmer durchnässt, hungrig und dennoch bestens gelaunt ihr Ziel. Am nächsten Tag erwartete die Gruppe ein volles Programm. Zunächst ging es ins „muZIEum“ zu deutsch „mu-SEH-um. Mit Hilfe von verschiedenen Aktivitäten lernten die Besucher etwas über die Lebenswelt blinder und sehbehinderter Menschen. Bei einer Führung im Dunkeln machten sie innerhalb des Museums einen gemeinsamen „Städtetrip nach Paris“, mit Einkaufsbummel, Bootsfahrt und einem Besuch in einer Bar. Voller neuer Eindrücke ging es weier durch Nimwegen. Hier erwartete die Gruppe ein ganz besonderes Highlight, die Vierdaagse-Feesten mit über 20 Großbühnen mit rund 1.000 Programmpunkten an insgesamt sieben Tagen. Es ist das größte Open-Air-Fest in den Niederlanden. Seit 1970 feiern die Menschen in Nimwegen dieses Fest rund um die Laufveranstaltung „Vierdaagse“, die in diesem Jahr fast 50.000 Teilnehmende zählt. Die Kolpingsfamilie aus Kevelaer wurde von der fantastischen Stimmung in der Stadt angesteckt. Schnell war man mit den übrigen Gästen in bester Feierlaune. Am Sonntagfrüh sorgte ein Feueralarm im Hotel dafür, dass niemand das Frühstück verpasste und alle pünktlich zur Abreise erschienen. Glücklicherweise handelte es sich nur um einen Fehlalarm und so machten sich die Kevelaerer bei bestem Fahrradwetter auf den Weg zurück in die Wallfahrtsstadt. Das Fazit der Teilnehmenden lautet: „Das war wieder eine gelungene Fahrt.“
Per Fahrrad gelangen die Mitglieder der Kolpingsfamilie Kevelaer nach Nimwegen. Foto: Antonius Kamps