Über Inhalte, Praktika und Leistungsnachweise, aber auch über Studiengebühren, das Semesterticket, die Wohnungssuche und die Mensa informierte die angehende Grundschulreferendarin Éliane Hülk beim Infotag Beruf und Schule der Liebfrauenschule Geldern.Foto: Liebfrauenschule Geldern
11. November 2025 · Geldern

Ein Tag wie kein anderer

Rund 80 verschiedene Berufe und Studiengänge beim 11. Infotag vorgestellt

GELDERN. Es war ein Tag wie kein anderer! Nicht die Lehrer der Liebfrauenschule standen wie sonst vorne an den digitalen Tafeln, sondern rund 70 Referenten aus der Berufs- und Studienwelt. Zum 11. Infotag Beruf und Studium waren sie in das Berufskolleg des Bistums Münster gekommen, um über rund 80 Berufsausbildungen und Studiengänge zu beraten. Jeder Schüler hatte dabei die Möglichkeit, sich entsprechend seiner Interessen in drei aufeinanderfolgenden Blöcken praxisnah zu informieren.

Für Schülersprecherin Kajeera Suthakaran kam dieser Tag wie gerufen: „Ich weiß nicht“, so die angehende Abiturientin, „ob ich im nächsten Sommer ein Lehramtsstudium ergreife oder doch lieber Soziale Arbeit studiere.“ Neben Infos zu Inhalten, Praktika und Leistungsnachweisen in diesen Studiengängen erfuhr sie auch viele praktische Dinge, an die sie zuvor überhaupt nicht gedacht hatte: „Ich wusste gar nicht, dass pro Semester Studiengebühren von mehr als 300 Euro anfallen können!“ Besonders die vielfältigen Infos über das Grundschullehramt gefielen ihr. „Das könnte wirklich was für mich sein“, lautete ihr Fazit.

Tobias Bruch als Koordinator für die Studien- und Berufswahl und somit Organisator dieses Tages war vom Verlauf der gesamten Veranstaltung sehr angetan: „Ich freue mich besonders, dass viele Ehemalige einige Jahre nach dem Abschluss nun wieder zu uns kommen, um die aktuellen Schüler zu beraten“, so zum Beispiel Physiotherapeutin Ismay Perez, die Diätassistentin Isabelle Kempkens, die angehende Grundschulreferendarin Éliane Hülk, die Ernährungswissenschaftlerinnen Alina Koch und Regina Leurs und die Heilpädagoginnen Anne Siegler und Rita Schmitz-Fiedler. „Mehr als ein Dutzend Ehemalige“, so Tobias Bruch, „gehören zu den Referenten.“ Aber nicht nur klassische Ausbildungen und Studiengänge wurden vorgestellt. Zum Angebot des Tages gehörten auch außergewöhnliche Berufe wie die Gebärdendolmetscherin, die Operationstechnische Assistentin und die tiergestützt arbeitende Therapeutin. Abgerundet wurde das breite Spektrum durch Präsentationen der benachbarten Hochschulen und durch eine Vielzahl von Berufen, die nicht direkt den beiden Schwerpunkten „Ernährung und Hauswirtschaft“ und „Gesundheit und Soziales“, für die die Liebfrauenschule steht, zugeordnet werden können. Vertreten waren so zum Beispiel auch die Justiz, der Zoll und die Finanzverwaltung ebenso wie die Polizei, die Feuerwehr und die Bundeswehr. Auch Interessenten für den Journalismus und die Arbeit in einer Rechtsanwaltskanzlei oder in der Apotheke fanden kompetente Gesprächspartner.

Kein Wunder also, dass der stellvertretende Schülersprecher Sam van der Rijt ein positives Fazit zog: „Für uns Schüler bringt dieser Tag einen absolut großen Mehrwert bei der bewussten Entscheidung für einen Beruf oder ein Studium.“ Wo sonst habe man die Chance, innerhalb eines Vormittages so viele theoretische und auch praktische Einblicke in einen Beruf oder ein Studium zu erlangen?

Über Inhalte, Praktika und Leistungsnachweise, aber auch über Studiengebühren, das Semesterticket, die Wohnungssuche und die Mensa informierte die angehende Grundschulreferendarin Éliane Hülk beim Infotag Beruf und Schule der Liebfrauenschule Geldern. Foto: Liebfrauenschule Geldern