Ein ganz besonderer Moment
Erste Spende der neuen Sparkassenstiftung geht an das Naturschutzzentrum
KREIS KLEVE. Symbolisch übergaben der Kuratoriumsvorsitzende Prof. Dr. Ralf Klapdor und der Vorstandsvorsitzende Wilfried Röth die erste Spende der neuen Sparkassenstiftung an das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve.
Wilfried Röth: „Im vergangenen Jahr hat die Sparkasse Rhein-Maas ihr 200-jähriges Bestehen gefeiert und aus diesem Anlass wurde mit der ‚Für unsere Zukunft – die Jubiläumsstiftung der Sparkasse‘ die erste Stiftung für das gesamte Geschäftsgebiet gegründet. Mit ihr haben wir uns insbesondere der Nachhaltigkeit verschrieben – Förderzwecke sind daher Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, sowie Wissenschaft und Bildung. Ausgestattet hat die Sparkasse diese Stiftung mit einem Stiftungskapital in Höhe von 1,0 Millionen Euro, weitere Aufstockungen sind geplant. Wir freuen uns, dass wir mit den Erträgen aus dieser Stiftung in den elf Orten unseres Geschäftsgebietes förderungswürdige Projekte unterstützen können und so die Geschäftsphilosophie der Sparkasse weiter in die Fläche tragen können.“
Prof. Dr. Ralf Klapdor, der nach seinem Ausscheiden aus dem Kreistag und den Sparkassengremien angeboten hat, auch den Kuratoriumsvorsitz niederzulegen, erinnert an die Beratungen im Verwaltungsrat der Sparkasse: „Alle Mitglieder des Verwaltungsrates haben den Einsatz der Sparkasse für die Menschen in der Region gewürdigt. Die bereits bestehenden Sparkassenstiftungen bleiben lokal mit den Trägerkommunen der Alt-Sparkassen verbunden, mit dieser neuen Stiftung setzen wir ein deutliches Zeichen des Zusammenwachsens sowohl in und mit der Sparkasse, als auch unter den Kommunen und Menschen in der Region. Auch die vom Vorstand vorgeschlagenen Förderzwecke passen gut in die heutige Zeit und zur Ausrichtung der Sparkasse. Das Kuratorium, in dem über die Spendenvergabe entschieden wird, ist ein Abbild dieser Verwurzelung: Die Mitglieder sind von der Hochschule Rhein-Waal, der Sparkasse und den Trägerkommunen entsandt und ehrenamtlich tätig. Die Beratungen über die Verteilung der Zuwendungen zeigt die breite Streuung des ehrenamtlichen Engagements in der Region und macht deutlich, was nur durch diesen Einsatz möglich ist. Ich habe diese Erfahrungen auch persönlich als bereichernd empfunden.“
Über die erste Spende der neuen Stiftung kann sich das Naturschutzzentrum im Kreis Kleve freuen: Mit 15.000 Euro wird die energetische Sanierung und die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem denkmalgeschützten Haus Weegh in Rees-Bienen gefördert. Eine Einrichtung, die eng mit der unmittelbar angrenzenden Ökologischen Forschungsstation Rees der Universität zu Köln zusammenarbeitet und fachlich hohe Anerkennung genießt. Sie setzen sich für den Natur- und Tierschutz ein und unterbreiten viele Angebote gerade auch für Schulen und Kindergärten, um diese mit diesen Themen vertraut zu machen und die Natur nahe zu bringen. Bei einem Rundgang mit der Geschäftsführerin Johanna Dohle und Martin Brühne konnten sich die Gäste einen Rundgang von den vielfältigen Arbeitsfeldern machen und über spannende Projekte austauschen.
Auch der Verein Landschaftspflege im Kreis Kleve (Projekt mit Schulklassen in Obstwiesen) und die Lebenshilfe im Kreis Kleve (Inklusives Bildungsangebot zur digitalen Teilhabe) können sich über weitere Fördermittel aus der ersten Ausschüttung freuen. Im Jahr 2026 dürfen sich noch zahlreiche weitere Vereine und Organisationen über Zuwendungen freuen. Wilfried Röth weist darauf hin, dass für die bestehenden sechs Sparkassenstiftungen ab sofort Zuwendungsanträge gestellt werden können. Informationen zu den örtlich zuständigen Stiftungen und ihren Förderzwecken sowie die Antragsvordrucke finden Interessierte unter www.skrm.de/stiftungen. Die Anträge sollen den Stiftungen bis Ende März 2026 vorliegen.
Stiftungsvorstand Wilfried Röth (l.) und Kuratoriumsvorsitzender Prof. Dr. Ralf Klapdor (r.) überreichten die Spende an Martin Brühne und Johanna Dohle vom Naturschutzzentrum.Foto: privat