Ein Fest der Begegnung in Wachtendonk
Gelungenes Sommerfest der Gruppe MitMenschen
WACHTENDONK. Nach einer siebenjährigen Pause, bedingt durch die Auswirkungen der Coronakrise, fand wieder das gemeinsame Sommerfest mit geflüchteten Menschen aus Wachtendonk und Wankum statt.
Diese Veranstaltung war zuvor eine lieb gewonnene Tradition und ein fester Termin im Jahreskalender der Gruppe MitMenschen. Ermöglicht wurde das Sommerfest in diesem Jahr durch eine Spende der evangelischen Kirchengemeinde in Wachtendonk. Allen bekannten Flüchtlingen wurde eine persönliche Einladung per WhatsApp zugeschickt, und auch ehemalige Bewohner, die in den letzten Jahren in andere Städte umgezogen waren, erhielten eine Einladung.
Zum Fest versammelten sich rund 30 Kinder mit ihren Eltern sowie alleinstehende Männer auf dem Gelände „Holleshof in Wachtendonk. Die Mitglieder der Gruppe MitMenschen hatten Tische und Bänke liebevoll dekoriert und mit Salaten, verschiedenen Brotsorten und Knabbereien bestückt. Vom Grill kamen halal geschlachtete Fleischspezialitäten dazu, und so entwickelte sich schnell eine gemütliche Runde.
Die Kinder verschwanden schon bald in das gegenüberliegende Maislabyrinth, wo sie nach Herzenslust toben konnten. Zur großen Freude aller gab es auch noch ein Eis ihrer Wahl zum Nachtisch. Organisierte Outdoor-Spiele und Fußbälle animierten nicht nur die Kinder zum gemeinsamen Spielen.
Leider musste das Fest aufgrund von heftigem Wind und starken Regengüssen vorzeitig beendet werden, da halfen auch die vorsorglich aufgestellten Zelte nicht. Insgesamt war es nach so langer Zeit dennoch ein wunderschönes Fest der Begegnung, das allen Beteiligten viel Spaß und Freude bereitete. Die Familien mit Kindern konnten sich zudem über eine weitere Spende der evangelischen Kirchengemeinde freuen. Das Angebot, einen Familienausflug während der Sommerferien zu unternehmen, wurde von vielen Familien wahrgenommen. So konnten sie einen schönen Ausflug in den Zoo, ins Schwimmbad oder Ähnliches mit viel Spaß genießen.
Spiel und Spaß auf dem Gelände des Holleshofs in Wachtendonk. Foto: privat