Ein essbarer Wald am Emmericher Gymnasium
Umwelt-AG und Bürger der Waldgarten-Gruppe gestalten ein Wiesenstück um
Der Kontakt war im vergangenen Jahr über Hanna Kirchner, die Klimaschutzmanagerin der Stadt Emmerich, zustande gekommen. Jetzt schaute sich Celine Breuer, die zurzeit die Elternzeitvertretung von Hanna Kirchner übernimmt, das Projekt vor Ort an. Zusammen soll auf dem naturbelassenen Grundstück ein essbarer Wald errichtet werden. Dieser trägt so nicht nur zu einer gesünderen und nachhaltigeren Ernährung in der Schule bei, sondern bietet auch die Möglichkeit, den Unterricht unter freiem Himmel durchzuführen, falls wieder mal die Köpfe rauchen. Auch die Waldgarten-Gruppe profitiert von dem gemeinsamen Projekt und nutzt den Garten beispielsweise als Rückzugsort oder Begegnungsstätte. Um ein ausgewogenes Ökosystem herzustellen, bezieht das Team Expertenrat. So berät die Mutter einer Schülerin zu Pflanzenarten, die entfernt, erhalten oder hinzugefügt werden sollten.
Melanie Fischer, Leiterin der Umwelt-AG des Gymnasiums, erklärte, dass zur Wasserversorgung noch ein Brunnen errichtet werden soll. Celine Breuer wird sich um die Genehmigung dafür kümmern. Außerdem benötigt die Umwelt-AG noch dringend weitere Pflanzen für den Schulgarten. Gesucht werden darum Gärtnereien und Gartenbaubetriebe, die das Projekt mit Sachspenden unterstützen wollen. Im Gegenzug können die Sponsoren am Zaun des Gartens (an der Goebelstraße) eine Werbetafel aufhängen.
Unternehmen, die das Projekt unterstützen wollen, melden sich am besten per E-Mail an mel.fischer.emmerich@gmail.com bei Melanie Fischer.
Die Umwelt-AG des Willibrord-Gymnasiums mit Leiterin Melanie Fischer (li.) und Emmerichs Klimaschutzmanagerin Celine Breuer (re.). Foto: Stadt Emmerich