An der Adresse Op de Baerbet 1 ist der dritte öffentlich zugängliche AED. Foto: privat
8. Februar 2026 · Emmerich

Dritter Standort für Defibrillator in Haldern

Heimatverein freut sich über weiteren AED-Standort durch Crowdfunding

HALDERN. Der Heimatverein Haldern hat in den vergangenen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung im Ort geleistet. Seit 2024 konnten drei Defibrillatoren (AED) für Haldern angeschafft und installiert werden.

Bereits im Jahr 2024 initiierte der Verein eine Spendenaktion mit dem Ziel, zwei Defibrillatoren zu beschaffen. Dank der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung konnte dieses Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden. Der erste Defibrillator erhielt einen festen, öffentlich zugänglichen Standort am Marktplatz in Haldern und steht seitdem für den Ernstfall zur Verfügung.

Der zweite Defibrillator wurde zunächst mobil vorgehalten, um bei Veranstaltungen flexibel eingesetzt werden zu können. Im Jahr 2025 konnte hierfür ein dauerhafter Standort gefunden werden. Das Gerät wurde bei der Familie Ruitter in der Feldstraße 24 unter einem Carport installiert und ist dort rund um die Uhr zugänglich.

Anfang 2026 folgte ein weiterer Schritt zur Stärkung der Notfallinfrastruktur. Ein dritter Defibrillator wurde bei der Familie Stamm, Op de Baerbet 1, in Haldern, installiert und erweitert das bestehende Netz sinnvoll. Alle Defibrillatoren wurden aus Spendengeldern der vom Heimatverein Haldern initiierten und durch die Unterstützung der Volksbank Emmerich-Rees ermöglichten Aktion „Viele schaffen mehr“ finanziert.

Sämtliche Standorte sind im Defibrillatoren-Register des Kreises Kleve erfasst und somit für Rettungsleitstellen und Ersthelfer schnell auffindbar. Der Heimatverein Haldern bedankt sich bei allen Spendern sowie bei den beteiligten Familien für ihre Bereitschaft, Standorte zur Verfügung zu stellen. Das Projekt zeigt, wie bürgerschaftliches Engagement konkret dazu beitragen kann, im Notfall Leben zu retten.

An der Adresse Op de Baerbet 1 ist der dritte öffentlich zugängliche AED. Foto: privat