Dorothee Ophey ist neue Festkettenträgerin
Ausverkauftes Haus beim Heimatabend der Geselligen Vereine Winnekendonk
Nach einer schwungvollen Eröffnung durch den Musikverein unter der Leitung von Hermann-Josef Essen begrüßte der Präsident der Geselligen Vereine, Christian Mülders, alle Gäste. Anschließend richtete auch Bürgermeister Dr. Dominik Pichler einige Worte an alle Anwesenden. Beide freuten sich auf den historischen Rückblick, der seit vielen Jahren von Georg Drißen von der Geschichtsgruppe der Geselligen Vereine gewährt wird. Er blickte wie immer in Zehn-Jahres-Schritten auf die Winnekendonker Dorfgeschichte zurück und ließ alte Erinnerungen wach werden. Was die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Man hätte gut aufpassen sollen, denn die Ausführungen waren wesentlicher Inhalt vom späteren Heimatquiz…
Im Anschluss blickte der festgebende Verein des Vorjahres, die Achterhoeker Karnevalsgesellschaft, auf die Kirmes 2025 zurück und der scheidende Festkettenträger Fred Eickhoff erhielt ebenso wie sein Adjutant Dirk Schuschmel die Ehrennadel. Die „Hitgirls“ der AKG feierten das Ende ihres Festjahres mit einem schwungvollen Tanz.
Die neue Festkettenträgerin
Nach der Pause stieg die Spannung, denn nun lüftete Christian Mülders das gut gehütete Geheimnis: Die Festkette bei der diesjährigen Kirmes vom 3. bis zum 7. Juli wird von Dorothee Ophey getragen. Der tosende Applaus im Saal zeigte, dass mit ihr eine äußerst würdige Festkettenträgerin gefunden wurde. „Dodo“ ist – ebenso wie Ihr Ehemann Gerd – im Vereinsleben in Winnekendonk fest verwurzelt. So war sie 14 Jahre lang zweite Vorsitzende des Sportvereins Viktoria und prägte in dieser Zeit das Vereinsleben und insbesondere die Jugendarbeit entscheidend mit. Außerdem engagiert sie sich im Pfarrgemeinderat, im Heimatverein „Ons Derp“ und in der Katholischen Frauengemeinschaft. Mit ihrem Einsatz für das Straßenkinderprojekt in Haiti zeigt sie außerdem, dass ihr Blick auch weit über das Heimatdorf hinaus geht.
Zu ihrer Adjutantin erwählte „Dodo“ Andrea Schlossarek, die das Winnekendonker Dorfleben mit ihrem Engagement ebenso vielfältig bereichert. Zusammen stellten sie den gemeinsam mit dem Präsidium der Geselligen Vereine ausgewählten Kirmesschnaps „Op ons“ – einen Granatapfellikör – mit einer Saalrunde vor.
Christian Mülders stellte im Anschluss alle Mitgliedsvereine der „Geselligen“ vor und bat von jedem Verein einen Vertreter auf die Bühne, um das Heimatquiz zu bestreiten. Die kniffligen Fragen zur Winnekendonker Historie wurden von Hermann-Josef und Andreas Essen aus dem Präsidium der Geselligen Vereine gestellt. Im ganzen Saal wurde munter mitgeraten, bis schlussendlich mit dem Sportverein – im Quiz vertreten durch Thomas Aben – ein würdiger Sieger gefunden wurde.
Die Abschlussworte gebührtem dem Ortsvorsteher Erich Reiser, ehe zum musikalischen Ausklang noch ein besonderes Highlight geboten wurde: Der extra für diesen Anlass zusammengestellte „Tonnendritter-Chor“, am Keyboard begleitet von Benjamin Hantke, sang das Kevelaerer Heimatlied „Wor hör ek t´hüs“ auf verschiedene Melodien, von „My way“ bis hin zur deutschen Nationalhymne, was vom Publikum begeistert beklatscht wurde.
Nachdem der ganze Saal das Heimatlied dann auch noch auf seine eigentliche Melodie gesungen hatte – begleitet vom Musikverein – begab sich eine lange Menschenschlange auf die Bühne, um der neuen Festkettenträgerin Dorothee Ophey und ihrer Adjutantin Andrea Schlossarek herzlich zu gratulieren. Damit fand der äußerst stimmungsvolle Heimatabend in Winnekendonk ein würdiges Ende.
Beim Heimatabend: (v.l.) Andreas Essen, Georg Werner, Hermann-Josef Essen, Christian Mülders, Gerd Ophey, Festkettenträgerin Dorothee Ophey, Adjutantin Andreas Schlossarek mit Ehemann Peter, Erich Reiser, Andre Mülders, Andreas Relouw und Heinz Aben. Foto: Georg Drißen
Festkettenträgerin Dorothee Ophey mit Ehemann Gerd (l.) und ihre Adjutantin Andrea Schlossarek mit Ehemann Peter. NN-Fotos: Gerhard Seybert