„Dorfliebe Asperden“: Einsatz für den Ort und die Menschen
Der neue Verein möchte das Gemeinschaftsleben fördern und Veranstaltungen organisieren
ASPERDEN. Drei Jahre ist es her, da tauchte zum ersten Mal die Idee auf, einen Verein zu gründen, der sich in und für Asperden engagiert. Inzwischen hat „Dorfliebe Asperden“ die Arbeit aufgenommen. Im Februar dieses Jahres trafen sich die Vereinsgründer und haben die Satzung aufgesetzt.
Andreas Strötges, der erste Vorsitzende erklärt: „Wir hatten zunächst das Konzept der Geselligen Vereine aufgegriffen, das hauptsächlich im Südkreis bekannt ist.“ Der Gründungsidee lag der Gedanke zugrunde, Delegierte aus allen Asperdener Vereinen in den neuen Verein zu holen. Dabei sei jedoch schnell klar geworden, dass dieses Konzept der Geselligen Vereine nur mit finanzieller Unterstützung der einzelnen Vereine möglich ist – ein Punkt, der zu anfänglichen Hürden führte. So wurden die sogenannten Fördermitgliedschaften ins Leben gerufen. Diese sollen für einen kleinen Beitrag angeboten werden und beinhalten auch Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen. Jeder Asperdener Verein ist somit aufgerufen, sich mit Fördermitgliedschaften und an der Organisation von Veranstaltungen zu beteiligen.
Langfristige Pläne
Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, das Gemeinschaftsleben im Ort zu fördern und verschiedene Veranstaltungen zu organisieren. Ebenfalls auf der Agenda stehen die Pflege, Förderung und Unterstützung der Heimat- und Brauchtumspflege, die Ortsverschönerung, etwa durch Fahnenschmuck oder Dorfschmuck zu den jeweiligen Festen, die Pflege und Instandhaltung der dörflichen Kulturdenkmäler und eben auch die Organisation der Kirmes, die erste Aufgabe des Vereins für 2024. Hier haben sich neun engagierte Asperdener zusammengefunden, die das finanzielle Risiko für das Festzelt tragen. Für die aktuelle Kirmes, die vom 20. bis 23. September stattfindet, hat sich der Verein im Vorfeld zusammengesetzt, um konkrete Maßnahmen zu besprechen. „Wir haben uns auch bei zwei benachbarten Kirmesvereinen Infos eingeholt und Erfahrungen ausgetauscht“, berichtet Andreas Strötges. Das Festzelt wird in diesem Jahr auf dem Dorfanger am Grünen Weg stehen. Weitere Informationen zum Programm folgen noch. Darüber hinaus hat der Verein langfristige Pläne. So sollen künftig auch Veranstaltungen wie zum Beispiel ein Adventlichtermarkt organisiert werden. Ein weiteres Ziel ist es, andere Asperdener Vereine zu unterstützen. „Wir denken da zum Beispiel an Seminare zum Vereinsrecht und an gegenseitigen Austausch“, erklärt Strötges die Pläne. Die Homepage ist unter www.dorfliebe.org bereits online. Hier finden Interessierte viele Informationen rund um „Dorfliebe Asperden“. Aktuelle Informationen werden auch über Facebook und Instagram geteilt.
Das Logo des Vereins spiegelt viele wichtige Aspekte wider: Von der Espe ist der Name der Siedlung Asperden, seit dem 11. Jahrhundert historisch belegt, abgeleitet. Im Mittelpunkt des Logos steht – nicht von ungefähr – die Kirche, die auch zugleich der Dorfmittelpunkt ist. Das Herz symbolisiert die Aufgaben, denen sich der Verein mit ganzer Kraft widmen möchte. Und die Asperdener Farben gelb und schwarz finden sich natürlich auch wieder.
Die Mitglieder betonen, dass alles nur möglich ist, wenn man sich gegenseitig unterstützt und miteinander die verschiedenen Aufgaben angeht: „Gemeinsam, und nur gemeinsam, schaffen wir das!“. Mit viel Elan möchte der Verein künftig das Dorfleben bereichern und die verschiedenen Vereine in Asperden vernetzen. Die ersten Schritte dafür sind getan.
Der Vorstand des neuen Vereins: Bernd Verheyen, Markus Henkel, Norbert Peters, Martina Flottmann, Jens Barten, Andreas Peters, Gertrud Strötges und Andreas Strötges – es fehlt Tobias Henkel. Foto: privat