Die Veenze Kräje hatten sich (nicht nur) beim Bühnenbild wieder viel Mühe gegeben. NN-Foto: Theo Leie
3. März 2025 · Alpen

Die „Super-Krähen“ verzaubern Veen

Heldenhafter Karneval in der Krähenarena

VEEN. Mit einem Paukenschlag startete die Büttensitzung des Elferrats de Veenze Kräje unter dem Motto „Super-Krähen überall im Veener Helden Karneval“. Vor fast ausverkauftem Haus verwandelte sich die Krähenarena in einen brodelnden Hexenkessel voller Tanz, Musik und närrischem Frohsinn.

Schon der Einmarsch des Elferrats zu den Klängen der Veener Karnevalshymne „Unser Feld ist Veenze Fastelowend“ ließ die ersten Raketen durch das Zelt schallen. Sitzungspräsident Simon Lutter übernahm nach der Begrüßung durch Elferratspräsident Marco Rudolph, der seine erste Session als Präsident feiert, das Narrenzepter für den Abend.

Ein besonderes Highlight war das 25-jährige Jubiläum des Mini-Krähenballetts, das seinerzeit von Sandra Holland-Kühnen und Monika Maas gegründet wurde. Zu Ehren des Jubiläums standen erstmals alle drei „Krähenballets“ gemeinsam auf der Bühne – 50 Tänzerinnen im Alter zwischen fünf und 25 Jahren sorgten für einen Gänsehautmoment.

Für musikalische Stimmung sorgte Timo Behrends mit dem Mottosong „Super-Krähen überall im Veener Helden Karneval“, unterstützt von Basti de Klein und Stefan Nabbefeld. Das Krähenballett brillierte mit einem energiegeladenen Marsch unter der Leitung von Maren Conrad, Lara Holland und Malina Bremenkamp.

Humorvolle Spitzen gegen die Lokalpolitik und den Alltag lieferte Nico Stölzer, der als „Ditsche vom Niederrhein“ die Lachmuskeln der Jecken strapazierte. Eine eindrucksvolle Darbietung zeigte auch die Prinzengarde Wesel mit Prinz Patrick Hügenberg, der als gebürtiger Veener die Menge begeisterte.

Die Gäste aus Izegem, die Drumband der befreundeten Pfadfinder St. Joris, brachten mit ihren Trommeln die Halle zum Beben. Ebenfalls stark vertreten waren die „Middels“, die vor 20 Jahren als Bindeglied zwischen Mini-Krähenballett und großem Ballett gegründet wurden. Ein weiteres humoristisches Highlight bot die ehemalige KLJB/KJG mit ihrer Parodie „Super Marlis“.

Besondere Gänsehautmomente bescherte das Solomariechen Verena, die nach langer Verletzungspause ihr großes Comeback feierte. Auch die „Mannslück Danze“, die sich im zweiten Jahr ihres Bestehens mit einer mitreißenden Zirkusshow präsentierten, sorgten für Standing Ovations.

Zum Abschluss der Sitzung ließ die Band „Ma So Ma So“ mit Live-Karnevalshits die Stimmung nochmals hochkochen, bevor das Krähenballett mit seinem zweiten Auftritt endgültig die letzten Jecken von den Sitzen riss. Pünktlich um 23.20 Uhr erklang der Mottosong noch einmal als großes Finale – ein unvergesslicher Abend in Veen!

Mit einem donnernden „Kräj Kräj Helau!“ verabschiedeten sich die Veener Narren in die Nacht und freuen sich bereits auf die kommenden Feierlichkeiten. Denn eines ist sicher: Der Veener Karneval lebt – und wie!

Nico Stölzer, der Botschafter aus Essen, war bestens informiert über Veener Ereignisse und Alpener Lokalpolitik. NN-Foto: Theo Leie

Nico Stölzer, der Botschafter aus Essen, war bestens informiert über Veener Ereignisse und Alpener Lokalpolitik. NN-Foto: Theo Leie Foto: Theo Leie NiederheinNachrichten

Das Weseler Prinzenpaar mit Prinzessin Stephanie I. und  Prinz Patrick II. (Hügenberg), der gebürtig aus Veen stammt, war ebenfalls zu Besuch. NN-Foto: Theo Leie

Das Weseler Prinzenpaar mit Prinzessin Stephanie I. und Prinz Patrick II. (Hügenberg), der gebürtig aus Veen stammt, war ebenfalls zu Besuch. NN-Foto: Theo Leie Foto: Theo Leie NiederheinNachrichten

Die Veenze Kräje hatten sich (nicht nur) beim Bühnenbild wieder viel Mühe gegeben. NN-Foto: Theo Leie