Die Qual der Wahl aus 106 Fotos
Stadtwerke Goch hatten wieder zum großen Wettbewerb aufgerufen: Gesucht wurden Bilder für den Kalender 2025
GOCH. Die Aufgabenstellung der Stadtwerke Goch war eindeutig: Gesucht wurden Fotos aus der Weberstadt. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Egal ob schwarz-weiß oder Farbe, ob Sehenswürdigkeit oder Momentaufnahme, Hauptsache Goch wird dabei in Szene gesetzt.
Bis zum 31. Juli hatten Hobbyfotografen und Schnappschussjäger Zeit, ihre Bilder einzuschicken, drei sollten es pro Teilnehmer maximal sein. Denn zum neunten Mal wird es 2025 für die Kunden des Versorgers einen Kalender geben, der so nicht im Handel erhältlich ist.
„Mit der Jahresablesung ist ein Gutschein für einen Kalender verbunden“, erklärt Kristina Derks, Leitung Marketing und Kommunikation der Stadtwerke Goch. Der sei so begehrt, dass immer schon lange vor dem offiziellen Abholdatum – in diesem Jahr der 17. Oktober, danach gefragt werde. Dann liegen die Kalender im Service-Center der Stadtwerke am Markt/Ecke Voßstraße bereit.
Auch das Interesse bei den Hobbyfotografen ist ungebrochen, so Kimberly Fylla, vom Marketing-Team der Stadtwerke: „Die vergangenen beiden Jahre waren es 104 Bilder, dieses Mal sogar 106.“ Darüber freuen sich die Stadtwerke, bestätigt dies doch den anhaltenden Erfolg ihrer Aktion. „Es sind viele ,alte’, aber auch neue Teilnehmer dabei“, so Kimberly Fylla.
13 Fotos schaffen es in den Kalender, ein Deckblatt plus zwölf Monate. Nun muss es jemanden geben, der die Auswahl trifft. Dafür hatten sich die Stadtwerke kürzlich wieder eine unabhängige Jury ins „Haus am See-GochNess“ in Kessel geholt. Ausgelegt auf den großen, runden Tischen warteten die Fotos darauf, von Bürgermeister Ulrich Knickrehm, Carlo Marks (Geschäftsführer Stadtwerke), Dr. Stephan Mann (Fachbereichsleiter Kultur und Integration), NN-Redakteurin Corinna Denzer-Schmidt und Fotograf Steve Freienstein in Augenschein genommen zu werden. Keine leichte Aufgabe, denn es gab eine Menge zu sehen. Naturmotive, tierisches Landleben, Wahrzeichen, Industriekulisse – die Auswahl war riesig. In einem ersten Durchgang verschafften sich die Jurymitglieder einen Überblick und markierten auf einem dazugehörigen Papierstreifen die Bilder an, die ihnen in puncto Kreativität, Qualität und Aussagekraft besonders gut gefielen. Dann wurde vom Marketing-Team sortiert, während die Jury eine kurze Pause einlegte. Denn anschließend wartete die noch größere Aufgabe: Aus dieser Auswahl die „Sieger“ küren, die den Kalender für 2025 bilden. Angeregt wurde diskutiert, abgewogen und immer wieder neu zusammengestellt, bis das Ergebnis schließlich feststand.
Nun wird der Stadtwerke-Kalender in den Druck gehen. 1.500 Exemplare werden insgesamt verteilt. Die Sieger werden von den Stadtwerken noch vor Erscheinen des Kalenders informiert.
Alle eingereichten Bilder werden außerdem im Gocher Rathaus für circa drei bis vier Wochen ausgestellt. Dafür werden die Bilder auf Aluminiumverbundplatten oder einen ähnlichen Träger gedruckt, damit sie besonders gut zur Geltung kommen. Im November wird es noch einen Abschlussabend mit allen Teilnehmern geben, die ihre Bilder im Anschluss wieder mitnehmen dürfen.
Im Rahmen der Ausstellung können Interessierte die vielen verschiedenen Motive in Augenschein nehmen und sich einen Eindruck von der Kreativität machen. Das dient vielleicht auch als Anregung, im kommenden Jahr selbst mitzumachen, steht dann doch die zehnte Ausgabe des Stadtwerke-Kalenders auf dem Plan.
Keine leichte Aufgabe für die Jury (v. l.): Bürgermeister Ulrich Knickrehm, Carlo Marks (Geschäftsführer Stadtwerke Goch), Dr. Stephan Mann (Fachbereichsleiter Kultur und Integration), NN-Redakteurin Corinna Denzer-Schmidt und Fotograf Steve Freienstein. Foto: Vanessa Freienstein