Alle mal vor Freude in die Luft springen: Das Cinque-Team hat eine neue Spielstätte. NN-Foto: Rüdiger Dehnen
24. Januar 2025 · Kleve

Die neue Heimat: Meyerhof

Kleinkunstverein Cinque nach Jahren der Wanderschaft jetzt angekommen

KLEVE. Wenn am Samstag, 31. Januar, Anne Folger mit ihrem Programm „Spielversprechend“ im Rahmen der Cinque-Veranstaltungsreihe auftritt, werden die Gäste als Adresse „Meyerhof, Uedemerstraße 15 in Kleve“ eingeben müssen – dort nämlich befindet sich die neue Spielstätte, pardon: Lokäischn, des Kleinkunstvereins.

Nach einer langen Zeit der Wanderbühnenschaft (Bruno Schmit: „Lange gesucht – nix gefunden“) jetzt also die neue Heimat. „Das hier ist eine tolle Lokäischn“, sind sich die Veranstater einig. Marco van Heys, seines Zeichens Spielstättenbetreiber und zuständig für die Technik, hat die Cinqueaner herzlich willkommen geheißen. „Cinque macht genau die Art Veranstaltungen, zu denen ich selber hingehen möchte.“ Na bitte: Das nennt man dann ja wohl praktisch

Derzeit wird die im Januar 2023 abgebrannte Scheune des historischen Hofes wieder aufgebaut – noch als Scheune. Aber – da sind sich alle einig: Das könnte ein interessanter Veranstaltungsort für die Zukunft werden. Dazu allerdings müsse, so van Heys, nach Fertigstellung des Rohbaus zunächst einmal eine Nutzungsänderung beantragt werden. Noch gastiert Cinque also im Haupthaus des Meyerhofs, das – Cinque ist ja nicht permanent vor Ort – unter anderem als Tonstudio genutzt wird. Gemütlich ist die neue Lokäischn allemal. Angefangen hatte Cinque mit fünf (Gründungsmitgliedern) im Café Lensing am Bahnhof. Nach fünf Jahren erfolgte der Umzug an die Emmericher Straße. Hausherr und Mäzen wurde für die folgenden 20 Jahre Gisbert Braam. Dann begann die Zeit der Wanderschaft: Gesellschaftshaus der LVR-Klinik, Schützenhaus Kellen, Aula der Joseph Beuys Gesamtschule. Und jetzt: Neue Heimat Meyerhof. Alles passt. Hier will man bleiben.

Alle mal vor Freude in die Luft springen: Das Cinque-Team hat eine neue Spielstätte. NN-Foto: Rüdiger Dehnen