Deutsche Meisterschaft und Freundschaftsturnier
Die Ringerabteilung der DJK Rhenania Kleve ist weiter im Aufwind
KLEVE. Die Ringerabteilung der DJK Rhenania Kleve, vor knapp sechs Jahren gegründet, ist weiter im Aufwind. Erstmals wurde jetzt ein Nachwuchs-Ringer der DJK für die Deutschen Meisterschaften in Aschaffenburg nominiert. Ozan Demirgenci startete in der Klasse bis 71 Kilogramm für den Landesverband Nordrhein-Westfalen.
„Den ersten Kampf hat der 17-Jährige gewonnen und weitere Erfahrungen gesammelt“, freut sich DJK-Abteilungsleiterin Elisabeth Liebeton. Auch bei den Landesmeisterschaften waren junge DJK-Ringer erfolgreich. In Witten holte Sefullah in der U 10-Klasse die Bronzemedaille. Und der Ukrainer Rostik, der im Konrad-Adenauer-Gymnasium in Kellen zur Schule geht, holte in Hagen im Griechisch-Römischen Stil die Goldmedaille in der Klasse U 14. Auch ein Verdienst von Rhenanias langjährigem Trainer Pejman Amiri. In der Materborner Mehrzweckhalle gab es zuletzt zum zweiten Mal ein großes Freundschaftsturnier zum Projekt „Ringen ohne Grenzen“, ermöglicht durch das Interreg-Programm Deutschland-Nederland sowie seinen Programmpartnern und von der Europäischen Union (EU) kofinanziert. Mit dabei waren 60 Ringer aus Arnheim, Bocholt, Münster, Aachen und DJK Kleve. In verschiedenen Gewichtsklassen wurde auf der Matte gerungen, hauptsächlich mit jüngeren Ringern. Die Kontakte fruchten: „Arnheimer kommen zu uns nach Kleve zum Training und umgekehrt“, sagt Elisabeth Liebeton. In der neuen Bezirksliga-Saison, die im August beginnt, werden auch Akteure aus Arnheim das DJK-Team verstärken.
Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Während der Karnevalstage haben Unbekannte sieben Ringermatten aus der Turnhalle gestohlen. Der Verein sitzt nun auf 1650 Euro fest.
Die Ringer aus Arnheim, Bocholt, Münster, Aachen und Kleve. Foto: DJK Kleve