"Torben Sowinski, neuer Schulleiter der Realschule An der Fleuth in Geldern, Porträtfoto"
5. November 2026 · Geldern

„Der schönste Job der Welt“

Torben Sowinski, Schulleiter der Realschule An der Fleuth in Geldern, blickt auf die ersten 100 Tage im Amt zurück und spricht über Pläne für die Zukunft

GELDERN. Vor den Sommerferien 2026 rollte noch der Karnevalswagen über den Schulhof und Wilfried Schönherr nahm mit vielen Emotionen Abschied von „seiner Realschule“ An der Fleuth. Nun ist das neue Schuljahr bereits in vollem Gange und der neue Chef der Schulgemeinde ist längst im Schulleiter-Büro und seinem neuen Amt angekommen. Auf 100 Tage kann Torben Sowinski bereits zurückblicken und berichtet über seine erste Bilanz, Teamgeist und den Blick in die Zukunft.

Seit dem 1. August sind Sie offiziell Schulleiter. Die ersten 100 Tage liegen nun hinter Ihnen. Wenn Sie auf diese Zeit zurückblicken: Wie fühlt sich die neue Aufgabe an, und was war bisher Ihre wichtigste Erfahrung?

Torben Sowinski: Die Vorfreude war schon zum Ende des letzten Schuljahres vorhanden. Einige Weichen haben wir bereits in dieser Zeit gestellt, so dass der Übergang ohne größere Schwierigkeiten gelingen konnte. Wir hatten beispielsweise die Zuständigkeiten für einige Aufgabenbereiche bereits im Vorfeld neu geordnet, so dass jede/r sich darauf vorbereiten konnte und mit Beginn des neuen Schuljahres genau wusste, was zu tun war. Und in der Tat fühlt es sich aus heutiger Sicht richtig gut an. Zum Glück haben sich viele Entscheidungen als richtig erwiesen. Es macht immer noch Spaß – und das wird auch sicherlich so bleiben. Eine wesentliche neue Erfahrung ist die vorausschauende Arbeit in Bezug auf den Terminkalender und auf die schulischen Abläufe. Was früher für mich eher „spontan“ ablief – weil man eben nicht in letzter Instanz die Verantwortung hatte – muss heute bereits weit im Voraus geplant und durchdacht sein – und immer mit den Interessen aller von einer Entscheidung Betroffenen der Schulgemeinschaft im Blick. In diese Art der Planung musste ich mich erst ein wenig hineindenken und einarbeiten.

Sie waren mehrere Jahre stellvertretender Schulleiter und kennen die Schule bestens. Was ist heute anders, seit Sie selbst die Gesamtverantwortung tragen? Gibt es Entscheidungen, die Sie nun aus einer ganz neuen Perspektive betrachten?

Sowinski: Zunächst einmal ist die Erwartungshaltung an meine Person eine andere. Ich bin nun weniger der Ansprechpartner für die schulorganisatorischen Dinge, wie zum Beispiel Stunden- und Vertretungsplanung, sondern vielmehr in übergeordnete Entscheidungsvorgänge einbezogen. Insbesondere sind hier die vielen Abstimmungsgespräche mit dem Schulträger und der Bezirksregierung sowie den Kooperationspartnern der Schule zu nennen. Sicher sind meine Entscheidungen in Bezug auf die Übertragung dienstlicher Aufgaben und Verantwortungsbereiche heute ganz anders, sogar neu zu bewerten. Hier ist ein enger Kontakt zu den Kolleginnen und Kollegen unabdingbar – auch nach Unterrichtsschluss und teilweise auch in den unterrichtsfreien Zeiten. Dieser kollegiale Austausch und diese Form der Zusammenarbeit sind ein Mehrwert für uns alle.

Nach 100 Tagen hat man schon einiges erlebt, aber längst nicht alles verändert. Was hat Sie in Ihrer neuen Rolle bisher besonders positiv überrascht – und was hat sich als größere Herausforderung erwiesen als zunächst gedacht?

Sowinski: Schule ist einfach Schule – und das ist auch gut so! Wir wollen unseren Kindern und Jugendlichen einen Ort bieten, an dem sie sich wohlfühlen können. Selbstverständlich gehört aber auch das Lernen dazu – und unseren Schülerinnen und Schülern die Freude daran, aber auch die Notwendigkeit und das Durchhaltevermögen zum Erreichen von Zielen im späteren Leben zu vermitteln, war und ist schon immer die größte Herausforderung in Schule. Das Schulklima ist aus meiner Sicht gerade in diesem Moment des Umbruchs geprägt von viel Wertschätzung, einer guten Stimmung und einem enormen Engagement auf sehr vielen Ebenen, was es leicht macht, sich dieser Herausforderung zu stellen. Ich freue mich jeden Morgen auf die Schule – das hätte ich so nicht erwartet.

Unsere Arbeit ist natürlich in vielen Bereichen, auch strukturell herausfordernd, zum Beispiel die Anforderung, bei teilweise mehr als 30 Schülern in den Klassen allen gerecht zu werden, oder die Beschulung von sogenannten „Seiteneinsteigern“, also neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen, die über wenig bis keine Deutschkenntnisse verfügen. Als weitere Herausforderung oder sogar Belastung zeichnet sich auch bei uns – wie an allen Schulen – die geringere Hemmschwelle bei Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf mangelnden oder sogar fehlenden Respekt gegenüber Mitschüler*innen, aber auch Lehrkräften ab. Hier sind trotz vereinter Anstrengungen sicherlich keine kurzfristigen nachhaltigen Änderungen zu erwarten. Wir finden jedoch immer gemeinsam Wege und Lösungen für diese Herausforderungen, suchen die Unterstützung im Elternhaus, und auch die Bezirksregierung in Düsseldorf unterstützt uns im Rahmen der Möglichkeiten. Unsere Schule ist eben mehr als nur Unterricht.

Ein gutes Miteinander und ein wertschätzender Umgang mit dem Kollegium sind Ihnen wichtig. Wie möchten Sie diese Haltung als Schulleiter weiterleben? Was bedeutet für Sie gute Führung, und wie möchten Sie Lehrkräfte und Mitarbeitende in ihrer täglichen Arbeit unterstützen?

Sowinski: In der Tat ist mir ein guter, respektvoller Umgang sowohl innerhalb des Kollegiums als auch mit den Schülern sehr wichtig. Wir haben meines Erachtens den schönsten Job der Welt. Lehrer-Sein ist immer mehr, als nur vor der Klasse zu stehen und Stoff zu vermitteln. Wir sind Vorbilder für die Mädchen und Jungen und leben ihnen durch unsere Haltung und durch unser Verhalten einen „Kodex“ vor, der manchmal ein Gegenentwurf zu dem ist, was sie in ihrer – durch Social Media geprägten – eigenen Welt erfahren. Hierauf lege ich in meiner eigenen Arbeit großen Wert und glaube, auch authentisch zu sein. Was am Ende „gute Führung“ ist, dürfen andere, vielleicht auch erst im Rückblick, gerne beurteilen.

Ich werde immer für meine Kolleginnen und Kollegen ein offenes Ohr haben, ihnen Gespräche anbieten, ihre Ambitionen unterstützen oder ihnen in schwierigen Situationen beratend zur Seite stehen. Meine Bürotür steht auch in meiner neuen Funktion nicht nur symbolisch offen. Den täglichen Austausch – und wenn es auch nur ein „Tür- und Angelgespräch“ ist oder ein lockerer Spruch zur rechten Zeit – mag ich total.

Sie übernehmen eine Schule, deren Strukturen, Menschen und Abläufe Sie bereits kennen. Was möchten Sie unbedingt beibehalten, weil es sich bewährt hat? Und gibt es Bereiche, in denen Sie bewusst neue Impulse setzen möchten?

Sowinski: Mein Vorgänger hat den Demokratie-Gedanken im Zuge der Schülersprecherwahl manifestiert. Diesen Aspekt halte ich, insbesondere in der heutigen Zeit, für außerordentlich wichtig und wird auch weiterhin immer seine Bedeutung in unserer Schule beibehalten. Und bei dieser Auflistung darf der jährliche Adventsmarkt natürlich nicht fehlen. Dieses Event ist ein absolutes Highlight im Schuljahr – für die gesamte Schulgemeinschaft! Auch viele Ehemalige nehmen diesen Termin zum Anlass, kurz „Hallo“ zu sagen und über die guten (?) alten Zeiten zu schwadronieren. Das ist einfach klasse und seit Jahren fester Bestandteil in unserem Schulleben. Tradition und Identifikation mit dieser Schule werden im Grunde genommen gelebt. Dagegen konnten wir bereits neue Impulse im Rahmen der Lehrerkonferenzen wahrnehmen, um diese noch strukturierter zu gestalten. Hier wird sich noch zeigen, ob sich die angedachten Optimierungen bewähren werden. Ansonsten habe ich zu Schuljahresbeginn diverse Aufgaben delegiert. Alleine kann und möchte ich das alles gar nicht bewältigen. Ich finde auch die Impulse der Kolleginnen und Kollegen äußerst bereichernd. Am Ende geht es nicht um mich, sondern um das große Ganze und dass wir alle davon profitieren.

Welche Themen haben Sie sich für Ihr erstes Schuljahr ganz besonders vorgenommen? Gibt es bereits konkrete Projekte oder Veränderungen, die Sie gemeinsam mit Ihrem Kollegium, den Schülerinnen und Schülern oder den Eltern auf den Weg bringen möchten?

Sowinski: Mein primäres und zunächst größtes Ziel war der einigermaßen fließende Übergang in dieses Schuljahr ohne grobe „handwerkliche Fehler“. Ich glaube, das ist mir gelungen. Damit fiel schon eine große Last von mir ab. In viele Themengebiete muss ich mich zunächst einmal einarbeiten, hineindenken und die handelnden Personen dazu noch besser kennenlernen. Schulentwicklung in Form von Unterrichtsentwicklung oder Projektplanung ist ein weit gefächertes Feld. So etwas ist langfristig angelegt und bedarf auch einer größeren Vorlaufzeit mit einem größeren Team.

Kurzfristig gibt es allerdings mehrere kleinere Projekte, die wir angehen wollen – so zum Beispiel das Schulfußballturnier der SV mit Alternativprogramm, ein Sponsorenlauf integriert in die Projekttage am Schuljahresende, und unter Umständen ein innovatives Restaurant-Projekt (hier darf ich aber noch nicht mehr verraten).

Auch das Schülersprecherteam hat sich bereits mit guten Ideen eingebracht, beispielsweise mit der Erweiterung des „Hofdienstes für eine saubere Schule“ auch außerhalb der Schule oder mit einem traditionellen Weckmannessen am 11. November in der ersten großen Pause mit heißem Kakao. Ob das allerdings so kurzfristig umsetzbar ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Hier brauchen wir viele helfende Hände aus der Elternschaft und den Förderverein.

Die Anforderungen an Schulen verändern sich stetig. Welche pädagogischen Schwerpunkte möchten Sie künftig setzen – etwa bei Digitalisierung, individueller Förderung, Berufsorientierung oder der Vorbereitung der Jugendlichen auf ihren weiteren Lebensweg?

Sowinski: Nun, inwiefern ich oder wir uns demnächst noch mit dem Ausbau der Digitalisierung befassen dürfen, hängt mitunter von anderen Entscheidungsträgern ab. Studien belegen ja bereits, dass Digitalisierung nicht das „Non plus ultra“ ist. Dennoch finde ich, dass die Digitalisierung unterrichtsbegleitend sehr sinnvolle Elemente vorhalten kann. Natürlich werde ich mich, wie vermutlich alle meine Kolleginnen und Kollegen, für einen besseren Personalschlüssel einsetzen. Gegenwärtig sind wir als RSAdF nicht so schlecht aufgestellt. Dennoch muss man konstatieren, dass kleinere Lerngruppen eine wesentlich bessere individuelle Förderung nach sich ziehen können. Uns ist es aktuell gelungen, die Unterrichtsstunden zur individuellen Förderung in der Stundentafel der Schülerinnen und Schüler (SuS) durch Lernzeiten in unserem Selbstlernzentrum (SLZ) abzudecken. Hier können sich die SuS der Jahrgänge 09 und 10 individuell zum Beispiel auf die Prüfungen vorbereiten. Bei Fragen oder Unterstützungsbedarfen steht dann das Fachpersonal zur Verfügung. Die „Holschuld“ besteht so gesehen beim Schüler/bei der Schülerin.

Im Vormittagsbereich (täglich ab 9.30 Uhr) konnten wir das SLZ inzwischen mit einer externen Kraft besetzen, so dass wir einigen, auch den jüngeren Schülern diese Art des „offenen“ Lernens im Rahmen des regulären Unterrichts anbieten können. Für unseren pädagogischen Auftrag ist das eine sinnvolle Ergänzung. Die Berufsorientierung spielt in unserem Haus eine übergeordnete Rolle. Was wir hier zugunsten der Schülerinnen und Schüler investieren (und dabei meine ich keine monetären Mittel), ist sicher außergewöhnlich. Nicht umsonst wurde uns das Berufswahlsiegel im vergangenen Juni erneut verliehen.

Mit unserer Haltung zu KAoA (= kein Abschluss ohne Anschluss) und zur Berufswahlorientierung unterstreichen wir, wie wichtig uns unsere Schülerinnen und Schüler sind. Wir begleiten sie so lange und so eng, bis sie am Ende ihrer Schullaufbahn an der Realschule die für sie richtige Entscheidung für ihren weiteren beruflichen oder auch schulischen Werdegang getroffen haben. Das gibt uns allen dann immer ein gutes Gefühl – und einige danken es uns erst Jahre später! Aber das tut dann auch noch gut.

Sie sind ein sportlicher Mensch und gelten als sehr engagiert. Was können Schule und Schulleitung Ihrer Meinung nach vom Sport lernen? Welche Rolle spielen Teamgeist, Fairness, Motivation und das gemeinsame Erreichen von Zielen in Ihrem Führungsverständnis?

Sowinski: Nun ja, das ist eine sehr interessante Frage. Ich will es mal so beantworten: „Voneinander lernen“ ist vielleicht übertrieben und es sind vielleicht die falschen Worte. Ich glaube, „abgucken und übertragen“ trifft es besser. Wir reduzieren unsere Vorstellungen häufig auf den populären Spitzensport – dann sieht es auf den ersten Blick natürlich einfach aus. Aber grundsätzlich kann man festhalten: Im sportlichen wie auch im beruflichen Kontext ist Fairness ein wesentliches, vielleicht sogar das bedeutendste Element. Fairness schafft Vertrauen. Entgegengebrachtes Vertrauen kann Topleistungen erzeugen – es motiviert die Athleten/Kollegen ungemein! Diese Verknüpfung kann man auf viele Bereiche des Lebens übertragen. Im Sport (besonders bei Individualsportarten) wird es zuhauf unmittelbar sichtbar, sogar fast spürbar. Um so wichtiger ist das kollegiale Miteinander in unserem Lehrerzimmer und außerhalb der Dienstzeiten. Hier ist der „Raum“, in dem Sicherheit herrschen, guter, konstruktiver, kollegialer Austausch stattfinden und vor allem Unterstützung und Rückendeckung gegeben werden sollte. Teamgeist ist absolut wertvoll und belebt unser Handeln.

Was natürlich jeder Sportler – egal ob im Freizeit- oder im Leistungssport – verinnerlicht hat, ist die Tatsache, dass man sein Ziel nur erreicht, wenn man nicht sofort aufgibt, manchmal auch „die Zähne zusammenbeißt“ und auch Dinge erledigt, die nicht so viel Spaß machen und mühsam sind. Diese Anstrengungsbereitschaft und dieses Durchhaltevermögen mit dem „großen Ziel“ vor Augen – sei es die sportliche Leistung oder der angestrebte Schulabschluss – möchte ich unseren Schülern vermitteln, hier kann der Sport absolut als Positivbeispiel gelten. Aber auch das Gefühl, dass man gegenseitig (Schulleitung – Kollegium / Trainer – Athlet) von der täglichen Arbeit profitieren kann, hat Potential, gemeinsam neue innovative Wege zu beschreiten und gemeinsam auch hochgesteckte Ziele zu erreichen. Die Freude am gemeinsamen Tun ist wie beim Sport bei aller beruflichen Ernsthaftigkeit nicht zu unterschätzen.

Schulentwicklung gelingt nur gemeinsam. Wie möchten Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen in wichtige Entscheidungen einbeziehen? Und woran sollen Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte in den kommenden Jahren erkennen, dass sich die Schule unter Ihrer Leitung weiterentwickelt?

Sowinski: Wie Sie richtig anführen: das Zauberwort heißt „gemeinsam“. Bereits zu Beginn meines Handelns habe ich mehrere Kolleginnen und Kollegen mit der Wahrung von diversen schulischen Verantwortungsbereichen betraut. Dies habe ich nicht nur gemacht, weil ich der Meinung bin, alleine schaffe ich das nicht, sondern vielmehr deshalb, weil wir als Schule von dem „know how“ der „Experten“ profitieren können. Von daher sind die Kollegen qua Aufgabe in wichtige Entscheidungen eingebunden.

Es ist natürlich die Frage, woran man sich messen lassen möchte. Ich muss für mich nicht unbedingt einen bestimmten Meilenstein erreichen oder Pionierarbeit in innovativen Schulentwicklungsfragen leisten. Unsere Schule hat sich im Lauf der Jahre als feste Größe in der Gelderner Schullandschaft etabliert und genießt auch über die Stadtgrenzen hinweg einen hervorragenden Ruf. Ich muss „das Rad nicht neu erfinden“, sondern möchte gemeinsam mit allen am Schulleben Beteiligten diesen Weg weiter gehen. Eltern und Kinder, die sich für uns entscheiden, sollen immer das Gefühl haben, dass wir ein verlässlicher Partner sind. Aufrichtigkeit und Menschlichkeit sind wertvolle Normen unseres pädagogischen Wirkens. Ja, wir können auch manchmal unangenehm sein, aber im Grunde genommen haben wir dann nur das Wohl der Kinder im Auge. Ich möchte die Identifikation mit der Realschule An der Fleuth ausweiten und dabei die Kooperationspartner miteinander vernetzen.

Stellen wir uns vor, wir sprechen in fünf Jahren wieder miteinander: Was möchten Sie bis dahin als Schulleiter erreicht haben? Und was wäre für Sie persönlich das schönste Zeichen dafür, dass Sie die richtige Entscheidung getroffen haben, dieses Amt zu übernehmen?

Sowinski: Wenn ich in fünf Jahren noch immer gesund und munter und mit Spaß und Leidenschaft die Schule betreten sollte, bin ich schon zufrieden. Dann ist rückwirkend wohl nicht so viel falsch gelaufen. Und wenn dann noch alle (auch neue) Kolleginnen und Kollegen von heute mit an Bord sind oder sie durch Beförderungen ihren nächsten Karriereschritt gemacht haben, dann würde ich mich sehr freuen. Falls mich meine Schülerinnen und Schüler dann auch noch kennen, wäre das natürlich noch die „Kirsche auf der Sahnetorte“.

Was aber in fünf Jahren definitiv immer noch erreicht werden muss, ist die Tatsache, dass die RSAdF in der Schullandschaft Gelderns nicht mehr wegzudenken ist und über die Stadtgrenzen hinaus ihren guten Ruf ausgebaut, mindestens jedoch beibehalten hat. Dafür trage ich die Verantwortung.

Torben Sowinski ist seit 100 Tagen Schulleiter der Realschule An der Fleuth in Geldern. Foto: privat