Der aus Rees stammende Pater Heinrich Marxen (vorne rechts) am Tag seiner Einkleidung 1930 mit seinen Confratres. Foto: Familie Jay
28. November 2024 · Rees

Der neue „Reeser Geschichtsfreund“ ist da

Das 18. Jahrbuch ist auch an diesem Wochenende auf dem „Rääße Weihnachtspädje“ erhältlich

REES. Es gibt einen guten Grund mehr, vom 29. November bis 1. Dezember das „Rääße Weihnachtspädje“ zu besuchen: Der Reeser Geschichtsverein Ressa bietet am Freitag und Samstag von 16 bis 21 Uhr und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr exklusiv im Koenraad Bosman Museum den druckfrischen „Reeser Geschichtsfreund“ an. Das 18. Jahrbuch wird zum Preis von zehn Euro verkauft, alle Mitglieder erhalten das Buch kostenfrei. Parallel kann im Museum die aktuelle Ressa-Ausstellung „Helmut Schomaker und der Rinkieker“ bei freiem Eintritt besichtigt werden.

„Wir bitten unsere derzeit 508 Mitglieder, das Angebot intensiv zu nutzen“, sagt der Ressa-Vorsitzende Heinz Wellmann. „Jedes Jahrbuch, das wir nicht verschicken oder zustellen müssen, schont die Vereinskasse und auch die Zeit unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.“ Wer allerdings am Wochenende nicht ins Museum kommen kann, erhält das Jahrbuch in der nächsten Woche nach Hause zugestellt.

Am Dienstag geht außerdem der Verkauf des Buches weiter, zum Beispiel in der Touristeninformation am Markt, in der Bücherecke, der Delltor-Apotheke, der Gerads-Filiale im Rewe-Markt am Westring oder unter www.ressa.de/shop.

Für den 18. „Reeser Geschichtsfreund“ haben die Mitglieder und Freunde des Reeser Geschichtsvereins wieder umfassend recherchiert, mit Zeitzeugen gesprochen und fast 280 historische und aktuelle Fotos zusammengestellt. Das Buch hat 156 Seiten, wurde in der Bocholter Druckerei Busch gedruckt und enthält Beiträge über den Rewe-Markt Lodewick, die Bäckerei und Konditorei Terhorst, das Reeser Mahnmal im Stadtgarten, den Wiederaufbau der katholischen Pfarrkirche, die Glasfenster der Haffener Kirche und den Fund einer neuen Kasematte vor dem Delltor. Zudem werden Reeser Persönlichkeiten porträtiert: Dr. Helmuth Pafferath, Prof. Dr. Max Marcus und Pater Bentivolius Heinrich Marxen. Auch die Reeser Hansegeschichte, die Anfangsjahre des Reeser Tambourcorps, das Alltagsleben der Familie Evers in Grietherbusch und die Entstehung der Reeser Stiftsschule werden dargestellt.

Der „Reeser Geschichtsfreund“, der einmal mehr von den Vorstandsmitgliedern Michael Scholten und Dirk Kleinwegen redaktionell betreut und layoutet wurde, blickt auch auf die vielen Vorträge und Ausflüge im abgelaufenen Vereinsjahr zurück. Eine Vorschau auf die Angebote im Jahr 2025 rundet das Buch ab. Geplant sind Besuche des Deichmuseums in Bislich und des Stadtmuseums in `s-Heerenberg sowie Führungen durch die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt und die Ausstellung „Helmut Schomaker und der Rinkieker“. Vorträge im Bürgerhaus handeln von Reesern in Film und Fernsehen, vom alliierten Rheinübergang im März 1945, von den 700- und 750-Jahr-Feiern in Rees und von den Spaniern am Niederrhein. Am 5. Juli findet das Ressa-Familienfest im Haus des Rudervereins statt, am 12. November gibt es erstmals einen stadthistorischen Ressa-Quizabend im Bürgerhaus, und am 15. November wird eine Ausstellung zum 150. Geburtstag des Reeser Fotografen Joseph Knippenberg eröffnet.

Die Mitgliedschaft im Reeser Geschichtsverein kostet 18 Euro pro Jahr (Familien zahlen 25 Euro). Darin enthalten sind ein Freiexemplar des Jahrbuchs, die kostenlose oder vergünstigte Teilnahme an allen Aktivitäten sowie der freie Eintritt ins Reeser Koenraad Bosman Museum, ins Emmericher Rheinmuseum und ins Geldmuseum in Xanten-Wardt sowie eine Freifahrt mit der Rheinfähre „Rääße Pöntje“.

Bereits am Samstag, 14. Dezember, findet im großen Saal des Bürgerhauses die Jahreshauptversammlung mit anschließender Adventsfeier statt. Alle Mitglieder können sich bis zum 7. Dezember anmelden unter www.ressa.de/anmeldung.

Der aus Rees stammende Pater Heinrich Marxen (vorne rechts) am Tag seiner Einkleidung 1930 mit seinen Confratres. Foto: Familie Jay